Du bist neu hier?
Mitglied werden
Service:
Freunde einladen! Impressum Nutzungsordnung Datenschutz AGB Media-Daten Presse-Center Sicherheitshinweis Zur Startseite machen Das Feierabend-Team Feierabend-Scouts Der Freitags-Rundbrief Häufig gestellte Fragen - FAQ
R_gesundheit
Freunde einladen! Impressum Nutzungsordnung Datenschutz AGB Media-Daten Presse-Center Sicherheitshinweis Zur Startseite machen Das Feierabend-Team Feierabend-Scouts Der Freitags-Rundbrief Häufig gestellte Fragen - FAQ
Diabetiker haben es im Alltag oft schwer. Ganz normale Dinge können einem Diabetiker manchmal Probleme bereiten. Hier findest Du zahlreiche Tipps, wie Du als Betroffener Dein Leben meisterst.
Mit Diabetes leben - Tipps von der Expertin
Zum Thema Ernährung bei Diabetes haben wir eine Expertin befragt. Kirsten Metternich ist freie Journalistin und Buchautorin zahlreicher Ratgeber zum Thema Gesundheit und Diabetes. Sie schreibt monatlich für Deutschlands größtes Magazin für Diabetiker, dem Diabetes Journal in der Rubrik Essen & Trinken, sowie Fitness & Wellness.
Diagnose Diabetes: Muss die Lebensweise nun völlig verändert werden?
"Teils, teils. Bei Typ-2-Diabetikern (90 % der Diabetiker) kommt es in jedem Fall auf eine Veränderung des Lebensstils hin zu mehr Bewegung und einer bewussten Lebensmittelauswahl an. Dann bessern sich häufig die Blutzuckerwerte signifikant. Sehr wichtig ist auch, dass das Körpergewicht in Richtung Normbereich wandert. Das geht nur durch eine langfristig, fettarme, abwechslungsreiche und ballaststoffreiche Lebensmittelauswahl. Steht die Diagnose Diabetes, wird der Betroffene nicht drum herum kommen, seine Lebensgewohnheiten zu überdenken und sich damit auch auseinander zu setzen."
Noch vor 20 Jahren war die Ernährung von Diabetikern sehr eingeschränkt. Heute sind die Empfehlungen der Experten nicht mehr so streng. Was hat sich verändert?
"Heute können alle Obstsorten - also auch Tafeltrauben und Bananen, sowie süße Äpfel gegessen werden. Wichtig ist hier, die Portionsmenge, die einer BE/KE entspricht zu berücksichtigen. Hilfe dazu geben BE/KE-Tabellen. Gemüse wie Karotten, Rote Bete oder Schwarzwurzeln müssen in normal großen Portionen (200 g/Portion) nicht mehr als BE/KE berechnet werden. Hülsenfrüchte - früher ein absolutes Tabu bei Diabetes - sind heute auf Grund ihres sehr hohen Ballaststoffgehaltes empfehlenswert. Zucker und gezuckerte Lebensmittel können heute in einer Menge von maximal zehn Prozent der täglichen Gesamtkalorienmenge gegessen werden. Bevorzugt in "verpackter" Form: als Eis, Kuchen, Gebäck und nicht als Gummibärchen, Zucker oder Honig. Trotzdem muss hier immer die schnelle Blutzuckerwirksamkeit und die höhere Menge an Kalorien durch Süßes und Co berücksichtigt werden. Auch Fertiggerichte sind heute- unter Berücksichtigung der jeweiligen BE/KE-Menge für Menschen mit Diabetes möglich."
Wie kann ich auch mit Diabetes schlemmen?
"Ganz einfach: Abwechslung bringt Genuss! Wer täglich oder wöchentlich immer ähnliche oder gleiche Dinge isst, verliert schnell die Lust am Genuss. Abwechslung bringt neue Ideen und neue geschmackliche Highlights. Ab und zu sollte es auch für den Genuss mal das Lieblingsessen sein. Wer also gerne mal eine Pizza, ein Wiener Schnitzel mit Pommes Frites, einen Eisbecher, ein Stück Kuchen oder zart schmelzende Schokolade liebt, sollte dies in den Wochen- oder Monatsplan mit einbauen. Denn permanenter Verzicht macht schlechte Laune und führt langfristig zum ungezügelten Nachholbedarf. Häufig hilft es bereits, einzelne Zutaten in Lieblingsgerichten durch fett- oder zuckerärmere Alternativen zu ersetzen. Und wer sich zusätzlich bewegt, zum Beispiel mit einer Runde Nordic Walking, kann ohne das Kalorienkonto unnötig zu belasten sein Leibgericht genießen."
Auf was muss ich achten, wenn ich im Restaurant oder auswärts esse?
"Diabetiker müssen einen Restaurantbesuch oder eine Einladung bei Freunden nicht verschmähen. Zur Vorspeise empfiehlt sich Salat mit Essig und Öl, oder eine klare Bouillon. Gemüse sollte nach Möglichkeit ohne Hollandaise etc. bestellt werden. Saucen sollte man sich nach Möglichkeit separat in einer Sauciere bestellen und panierte Produkte gegen unpanierte tauschen. Also Pommes Frites, Kroketten oder Kartoffelgratin werden einfach durch gekochte Kartoffeln oder Reis ersetzt. Zum Dessert empfiehlt sich Obstsalat, Sorbet oder einen Espresso ohne Zucker. Ein Tipp: Erst spritzen, wenn das Essen auf dem Tisch steht."
Sind auch bei Diabetikern drei Mahlzeiten besser als fünf?
"Das kann so nicht pauschal gesagt werden. Sobald Insulin gespritzt wird, ist eine Spätmahlzeit, die neben Kohlenhydraten auch Eiweiß und Fett enthält - z.B. Joghurt oder Brot mit fettarmem Belag sogar nötig, um nächtliche Unterzuckerungen zu vermeiden. Bei instabilen Werten hat sich eine Zwischenmahlzeit am Vor- und Nachmittag bewährt. Auch für Menschen die Abnehmen möchten, ist es häufig leichter durch zu halten, wenn sie zwischendurch noch einen kleinen Snack essen können. Dagegen kommen viele Typ-1 Diabetiker mit drei Mahlzeiten aus und passen ihre Insulintherapie entsprechend an."
Diagnose Diabetes: Muss die Lebensweise nun völlig verändert werden?
"Teils, teils. Bei Typ-2-Diabetikern (90 % der Diabetiker) kommt es in jedem Fall auf eine Veränderung des Lebensstils hin zu mehr Bewegung und einer bewussten Lebensmittelauswahl an. Dann bessern sich häufig die Blutzuckerwerte signifikant. Sehr wichtig ist auch, dass das Körpergewicht in Richtung Normbereich wandert. Das geht nur durch eine langfristig, fettarme, abwechslungsreiche und ballaststoffreiche Lebensmittelauswahl. Steht die Diagnose Diabetes, wird der Betroffene nicht drum herum kommen, seine Lebensgewohnheiten zu überdenken und sich damit auch auseinander zu setzen."
Noch vor 20 Jahren war die Ernährung von Diabetikern sehr eingeschränkt. Heute sind die Empfehlungen der Experten nicht mehr so streng. Was hat sich verändert?
"Heute können alle Obstsorten - also auch Tafeltrauben und Bananen, sowie süße Äpfel gegessen werden. Wichtig ist hier, die Portionsmenge, die einer BE/KE entspricht zu berücksichtigen. Hilfe dazu geben BE/KE-Tabellen. Gemüse wie Karotten, Rote Bete oder Schwarzwurzeln müssen in normal großen Portionen (200 g/Portion) nicht mehr als BE/KE berechnet werden. Hülsenfrüchte - früher ein absolutes Tabu bei Diabetes - sind heute auf Grund ihres sehr hohen Ballaststoffgehaltes empfehlenswert. Zucker und gezuckerte Lebensmittel können heute in einer Menge von maximal zehn Prozent der täglichen Gesamtkalorienmenge gegessen werden. Bevorzugt in "verpackter" Form: als Eis, Kuchen, Gebäck und nicht als Gummibärchen, Zucker oder Honig. Trotzdem muss hier immer die schnelle Blutzuckerwirksamkeit und die höhere Menge an Kalorien durch Süßes und Co berücksichtigt werden. Auch Fertiggerichte sind heute- unter Berücksichtigung der jeweiligen BE/KE-Menge für Menschen mit Diabetes möglich."
Wie kann ich auch mit Diabetes schlemmen?
"Ganz einfach: Abwechslung bringt Genuss! Wer täglich oder wöchentlich immer ähnliche oder gleiche Dinge isst, verliert schnell die Lust am Genuss. Abwechslung bringt neue Ideen und neue geschmackliche Highlights. Ab und zu sollte es auch für den Genuss mal das Lieblingsessen sein. Wer also gerne mal eine Pizza, ein Wiener Schnitzel mit Pommes Frites, einen Eisbecher, ein Stück Kuchen oder zart schmelzende Schokolade liebt, sollte dies in den Wochen- oder Monatsplan mit einbauen. Denn permanenter Verzicht macht schlechte Laune und führt langfristig zum ungezügelten Nachholbedarf. Häufig hilft es bereits, einzelne Zutaten in Lieblingsgerichten durch fett- oder zuckerärmere Alternativen zu ersetzen. Und wer sich zusätzlich bewegt, zum Beispiel mit einer Runde Nordic Walking, kann ohne das Kalorienkonto unnötig zu belasten sein Leibgericht genießen."
Auf was muss ich achten, wenn ich im Restaurant oder auswärts esse?
"Diabetiker müssen einen Restaurantbesuch oder eine Einladung bei Freunden nicht verschmähen. Zur Vorspeise empfiehlt sich Salat mit Essig und Öl, oder eine klare Bouillon. Gemüse sollte nach Möglichkeit ohne Hollandaise etc. bestellt werden. Saucen sollte man sich nach Möglichkeit separat in einer Sauciere bestellen und panierte Produkte gegen unpanierte tauschen. Also Pommes Frites, Kroketten oder Kartoffelgratin werden einfach durch gekochte Kartoffeln oder Reis ersetzt. Zum Dessert empfiehlt sich Obstsalat, Sorbet oder einen Espresso ohne Zucker. Ein Tipp: Erst spritzen, wenn das Essen auf dem Tisch steht."
Sind auch bei Diabetikern drei Mahlzeiten besser als fünf?
"Das kann so nicht pauschal gesagt werden. Sobald Insulin gespritzt wird, ist eine Spätmahlzeit, die neben Kohlenhydraten auch Eiweiß und Fett enthält - z.B. Joghurt oder Brot mit fettarmem Belag sogar nötig, um nächtliche Unterzuckerungen zu vermeiden. Bei instabilen Werten hat sich eine Zwischenmahlzeit am Vor- und Nachmittag bewährt. Auch für Menschen die Abnehmen möchten, ist es häufig leichter durch zu halten, wenn sie zwischendurch noch einen kleinen Snack essen können. Dagegen kommen viele Typ-1 Diabetiker mit drei Mahlzeiten aus und passen ihre Insulintherapie entsprechend an."


