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Unsere Ost-West-Radtour vom 02.05. - 16.05.08
1.Etappe – 02.05.08
Bevor wir unsere Fahrradtour begannen, mussten wir noch unsere Räder vorher an der Tankstelle abspritzen, denn diese waren total verschmutzt von den letzten Regentagen hier in Laatzen/Hannover. Also radelten wir mit voll gepackten Radtaschen und dem Regenzeug hinten auf dem Gepäckträger um 11:30 Uhr los und steuerten erstmal die Tankstelle an. Wir mussten unsere Packtaschen, Lenkertaschen sowie unsere Tachometer von den Rädern abmachen und los ging's. Als diese Arbeit getan war, radelten wir weiter Richtung Hauptbahnhof, wo unser IC gegen 13:19 Uhr eintraf, um uns zunächst einmal bis nach Berlin Ostbahnhof, wo wir um 15:32 Uhr eintrafen, brachte. Unten in der riesigen Bahnhofshalle deckten wir uns erstmal mit Reiseproviant ein. Um 16:17 ging es dann in der voll besetzten S-Bahn weiter nach Strausberg, wo wir gegen 17:06 Uhr dann eintrafen.
Da ich mich ja ein wenig in Strausberg aus kannte, haben wir unsere Pension „Zur Altstadt“ ziemlich schnell erreicht. Unten im Blumengeschäft bekamen wir dann unseren Zimmerschlüssel und es ging eine enge Treppe hinauf in den 2. Stock. Dort erwartete uns ein sehr schön eingerichtetes Zimmer, etwas Schräge und mit Holz verkleideten Balken.
Ich rief meine Freundin Marita an und teilte ihr unsere Ankunft mit. Nach einer netten und sehr vertrauten Stimme begrüßten wir uns herzlich und sie bat uns, dass wir in den Garten zum Grillen kommen sollten. Gegen 18:30 Uhr machten wir uns mit unseren Rädern auf den Weg. Da der Garten etwas abseits lag, ich kannte den Weg dorthin ja, mussten wir zunächst auf einer gut befahrenen Straße radeln, beim letzten Stück dann waren holprige, löcherartige Kuhlen mit viel Sand zu befahren.
Teilweise mussten wir sogar absteigen und die Räder schieben.
Als wir dann vor der Gartenpforte ankamen, wurden wir gleich mit einen großen „Hallo“ begrüßt.
Fast die gesamte Familie war anwesend. Meine Freundin Marita mit ihrem Mann Rainer sowie Volker, der Sohn, sowie die beiden Töchter Ines mit Mann und Birgit mit dem jüngsten Sohn Justin. Nach einer herzlichen Umarmung und vorstellen von Jürgen, wurden wir an einen reichhaltig gedeckten Tisch gebeten, wo schon die Getränke sowie Soßen für das Grillgut bereit standen. Es gab Bier, Wein und Rotkäppchen-Sekt, div. Grillsoßen sowie Tomaten und Salatgurken. Rainer und der Schwiegersohn waren am Grill und legten Nackensteaks, Brat- und Schinkenwürstchen sowie Frikadellen und Hähnchenschenkel auf den Rost.
Oben am Rand des Grills wurden dann Kräuter- und Knoblauch - Baguette geröstet. Es wurde ein sehr netter und unterhaltsamer Abend, der uns viel Spaß machte. Zum Schluss wurden uns dann noch Kräuterliköre gereicht und im Flug verging die Zeit. Nachdem noch kurz aufgeräumt wurde, es war immerhin schon nach 23 Uhr, gingen wir gemeinsam zu den Autos, nur Volker begleitete uns mit seinem Rad noch bis zur Höhe der Straße, wo er mit seinen Eltern wohnt. Wir radelten dann glücklich und zufrieden zur Pension und fielen in die Betten. Ich möchte auch bei dieser Gelegenheit noch erwähnen, dass Jürgen bei meinen Freunden sehr gut ankam und wir auch anregende Gespräche hatten.
Wir wurden von Marita und Rainer am Sonntag zum Kaffee trinken in ihre Wohnung eingeladen. Rainer gab uns noch 2 Büchsen polnisches Bier mit, welches wir dann in unserer Pension noch bei ein wenig Fernsehen und Notizen des Tagesablaufs tranken.
Es schmeckte uns sehr gut.
So ging unser erster Rad-Bahnurlaubstag zu Ende. Es waren allerdings am heutigen Tag nur 20 km.
Wir wurden von Marita und Rainer am Sonntag zum Kaffee trinken in ihre Wohnung eingeladen. Rainer gab uns noch 2 Büchsen polnisches Bier mit, welches wir dann in unserer Pension noch bei ein wenig Fernsehen und Notizen des Tagesablaufs tranken.
Es schmeckte uns sehr gut.
So ging unser erster Rad-Bahnurlaubstag zu Ende. Es waren allerdings am heutigen Tag nur 20 km.
2.Tag – 03.05.08
Um 8:30 Uhr erwartete uns ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, so dass wir gestärkt unseren Tag mit einer Radtour zum Schermützelsee/Buckow wagen konnten. Vorher besorgten wir unten im Blumengeschäft noch eine Pflanzschale für meine Freundin, die uns dann auf unser Zimmer gestellt wurde. Wir wollten ihr ein kleines Dankeschön sagen für den netten Grillabend, den wir mit ihrer Familie verleben durften.
In deren Bekanntschaft war heute eine Beisetzung, so dass wir uns heute nicht sehen konnten. Hierfür hatten wir vollstes Verständnis und beschlossen daher, den Ausflug zum Schermützelsee nach Buckow zu machen,
Um 8:30 Uhr erwartete uns ein reichhaltiges Frühstücksbuffet, so dass wir gestärkt unseren Tag mit einer Radtour zum Schermützelsee/Buckow wagen konnten. Vorher besorgten wir unten im Blumengeschäft noch eine Pflanzschale für meine Freundin, die uns dann auf unser Zimmer gestellt wurde. Wir wollten ihr ein kleines Dankeschön sagen für den netten Grillabend, den wir mit ihrer Familie verleben durften.
In deren Bekanntschaft war heute eine Beisetzung, so dass wir uns heute nicht sehen konnten. Hierfür hatten wir vollstes Verständnis und beschlossen daher, den Ausflug zum Schermützelsee nach Buckow zu machen,
wo das Haus von Bertolt Brecht und Helene Weigel ist bzw. war.
Der Eintritt kostete pro Person 3 €,
und die Genehmigung zum Fotografieren 1 €.
Der Eintritt kostete pro Person 3 €,
und die Genehmigung zum Fotografieren 1 €.
Zunächst radelten wir auf einer sehr gut ausgebauten Chaussee nach Garzau, bevor wir dann auf den R1 – Europäischer Radwanderweg – kamen. Dieser Radweg geht von der Holländischen Grenze quer durch Deutschland bis hin nach Polen und ist teilweise schon sehr gut ausgebaut. In der Mitte waren allerdings noch grobe und große Pflastersteine, während rechts und links der Radweg gut zu befahren war. Wir fuhren diesen Radweg dann bis kurz vor Buckow und kamen vor einem Eisenbahnmuseum an, wo wir auch einige Fotos schossen. Danach begaben wir uns auf den Weg, der uns durch ein Waldgebiet zum Brecht-Weigel-Haus hinführte. Nachdem wir uns eine Weile hierin aufhielten und uns noch den Garten mit einem herrlichen Blick auf den Schermützelsee, anschauten, fuhren wir weiter in Richtung Bollersdorfer Höhe. Da ein sehr warmer und schöner Tag war, beschlossen wir, uns in dem Strandcafe noch auf einen Eisbecher, bevor ich dann zunächst mein Rad hinauf schieben musste, uns wieder Richtung Strausberg begaben.
Wir fuhren dann auf einer gut ausgebauten Landstraße
und kurz vor Ruhlsdorf sahen wir an der Straße einen Lichtmast,
worauf ein Storchenpaar sein Nest gebaut hat und darin die Jungen aufzog.
Wir holten unsere Digis hervor und machten hiervon auch einige Aufnahmen.
und kurz vor Ruhlsdorf sahen wir an der Straße einen Lichtmast,
worauf ein Storchenpaar sein Nest gebaut hat und darin die Jungen aufzog.
Wir holten unsere Digis hervor und machten hiervon auch einige Aufnahmen.
Als ich dann wieder auf mein Rad steigen wollte, bemerkte ich, dass sich mein Sattel, d.h. das Gelteil nach oben verbogen hatte, und es mir jetzt schwer fiel, wieder aufzusteigen. Erst, als wir dann in Potsdam waren, bekam ich einen neuen Sattel, das nur am Rande bemerkt. Also fuhren wir dann weiter Richtung Strausberg und beschlossen, da es noch ziemlich am späten Nachmittag war, eine Runde um den Straussee – 12 km – zu drehen. Von hier aus hat man einen herrlichen Ausblick auf Strausberg und es wurden wieder Bilder geschossen.
In der Pension angekommen, duschten wir uns und beschlossen, im Restaurant „Fischerkietz“ zum Abendbrot zu essen. Wir konnten draußen auf der Terrasse sitzen und hatten einen herrlichen Blick auf den Straussee und die untergehende Sonne.
In der Pension angekommen, duschten wir uns und beschlossen, im Restaurant „Fischerkietz“ zum Abendbrot zu essen. Wir konnten draußen auf der Terrasse sitzen und hatten einen herrlichen Blick auf den Straussee und die untergehende Sonne.
Wir tranken eine Maibowle und Jürgen bestellte sich Zanderfilet auf Möhren-Sauerkraut mit Romanesco und Herzoginkartoffeln, was ihm sehr gut schmeckte, und ich bestellte mir Spaghetti-Pesto mit Lachsfilet, ebenfalls sehr lecker.
Als wir dann gut gestärkt in die Pension zurück kehrten, machte Jürgen noch seine Tagesnotizen und anschließend schauten wir noch ein wenig Fernsehen vom Bett aus.
Heute sind wir insgesamt 50 km geradelt.
Als wir dann gut gestärkt in die Pension zurück kehrten, machte Jürgen noch seine Tagesnotizen und anschließend schauten wir noch ein wenig Fernsehen vom Bett aus.
Heute sind wir insgesamt 50 km geradelt.
3.Tag - 04.05.08
Da wir ja heute Nachmittag zum Kaffee trinken bei meiner Freundin eingeladen waren, beschlossen wir, nur eine kleinere Tour zu machen. Nun wollte ich Jürgen noch die Wesendahler und Spitzmühle zeigen, die bewirtschaftet sind und uns auch wieder an einen der vielen Seen hier in der Umgebung von Strausberg führte. Erst fuhren wir ein Stück am Straussee vorbei bis wir an eine Straßenbiegung kamen, wo es dann Richtung Wesendahl ging. Dort ging es dann durch ein sehr sandiges Waldstück bis hin zu einer Gabelung. Keine Menschenseele weit und breit, die wir nach dem Weg fragen konnten.
Es war aber meine Schuld, dass wir nicht den richtigen Weg fanden, weil ich diesen Weg noch nie befahren hatte und damals, 2005, auch einen anderen Weg fuhr. Diesen wollte ich aber Jürgen ersparen, weil er teilweise sehr matschig und kaum befahrbar ist.
Nachdem wir nun nochmals die Räder einen sandigen Berg hinauf schieben mussten, sind wir glücklich um 11:30 Uhr an der „Alten Spitzmühle“ angekommen. Diese öffnete aber erst um 12 Uhr und wir fuhren dann weiter zur „Neuen Spitzmühle“, wo wir eine Rast einlegten. Hier wurde bereits um 11 Uhr die Mittagszeit geöffnet. Wir aßen eine Soljanka /russische Gemüsesuppe, zu DDR-Zeiten eine Delikatesse bei den damaligen Bürgern. Es ist ein Mischmasch aus allen möglichen Fleisch- und Gemüseresten, aber gut gewürzt und dazu tranken wir einen „Märkischen Landmann“ (Schwarzbier). Gestärkt ging es dann auf einem schönen und romantischen Waldweg entlang am Bötzsee bis zum Postbruch/eine Gartensiedlung und über Petershagen/Eggersdorf nach Strausberg. In der Pension angekommen, duschten wir, zogen uns an und machten uns mit den Rädern auf zu meiner Freundin zum Kaffee trinken. Wir überreichten ihr die Pflanzschale und auf dem Balkon erwartete uns der Duft von Kaffee und leckeren selbst gebackenen Torten, die uns sehr gut schmeckten. Zum Abschluß gab es dann noch leckere Waffeln. Währenddessen rief auch noch Birgit an und teilte ihr Kommen mit Justin mit. Nachdem Kaffee trinken fuhren wir dann mit Marita und Rainer im Auto zum Garten, wo dann nochmal gegrillt wurde.
So klang dieser Besuch bei netter Unterhaltung und erlebnisreicher Erfahrung aus.
Da noch viel Grillgut übrig geblieben ist, packte uns Marita noch einige Würstchen, Steaks und Frikadellen ein, die wir dann am nächsten Tag auf unserer Radtour nach Hohenschönhausen zu Heinz und Rosi verzehrten.
Heute sind wir insgesamt 28 km geradelt.
Da wir ja heute Nachmittag zum Kaffee trinken bei meiner Freundin eingeladen waren, beschlossen wir, nur eine kleinere Tour zu machen. Nun wollte ich Jürgen noch die Wesendahler und Spitzmühle zeigen, die bewirtschaftet sind und uns auch wieder an einen der vielen Seen hier in der Umgebung von Strausberg führte. Erst fuhren wir ein Stück am Straussee vorbei bis wir an eine Straßenbiegung kamen, wo es dann Richtung Wesendahl ging. Dort ging es dann durch ein sehr sandiges Waldstück bis hin zu einer Gabelung. Keine Menschenseele weit und breit, die wir nach dem Weg fragen konnten.
Es war aber meine Schuld, dass wir nicht den richtigen Weg fanden, weil ich diesen Weg noch nie befahren hatte und damals, 2005, auch einen anderen Weg fuhr. Diesen wollte ich aber Jürgen ersparen, weil er teilweise sehr matschig und kaum befahrbar ist.
Nachdem wir nun nochmals die Räder einen sandigen Berg hinauf schieben mussten, sind wir glücklich um 11:30 Uhr an der „Alten Spitzmühle“ angekommen. Diese öffnete aber erst um 12 Uhr und wir fuhren dann weiter zur „Neuen Spitzmühle“, wo wir eine Rast einlegten. Hier wurde bereits um 11 Uhr die Mittagszeit geöffnet. Wir aßen eine Soljanka /russische Gemüsesuppe, zu DDR-Zeiten eine Delikatesse bei den damaligen Bürgern. Es ist ein Mischmasch aus allen möglichen Fleisch- und Gemüseresten, aber gut gewürzt und dazu tranken wir einen „Märkischen Landmann“ (Schwarzbier). Gestärkt ging es dann auf einem schönen und romantischen Waldweg entlang am Bötzsee bis zum Postbruch/eine Gartensiedlung und über Petershagen/Eggersdorf nach Strausberg. In der Pension angekommen, duschten wir, zogen uns an und machten uns mit den Rädern auf zu meiner Freundin zum Kaffee trinken. Wir überreichten ihr die Pflanzschale und auf dem Balkon erwartete uns der Duft von Kaffee und leckeren selbst gebackenen Torten, die uns sehr gut schmeckten. Zum Abschluß gab es dann noch leckere Waffeln. Währenddessen rief auch noch Birgit an und teilte ihr Kommen mit Justin mit. Nachdem Kaffee trinken fuhren wir dann mit Marita und Rainer im Auto zum Garten, wo dann nochmal gegrillt wurde.
So klang dieser Besuch bei netter Unterhaltung und erlebnisreicher Erfahrung aus.
Da noch viel Grillgut übrig geblieben ist, packte uns Marita noch einige Würstchen, Steaks und Frikadellen ein, die wir dann am nächsten Tag auf unserer Radtour nach Hohenschönhausen zu Heinz und Rosi verzehrten.
Heute sind wir insgesamt 28 km geradelt.
4.Tag – 05.05.08
Heute hieß es Abschied nehmen von Strausberg. Nach einem wieder reichhaltigen Frühstück, der Bezahlung unseres Zimmers und unseren schon am Vorabend gepackten Packtaschen, begann unsere Radtour nach Berlin-Hohenschönhausen. Wir fuhren wieder ein Stück am Straussee entlang, bis wir zu einer Straßenkreuzung kamen. Nun ging es ein Stück an der Ernst-Thälmann-Straße entlang, auf der linken Seite sahen wir die teilweise modernisierten Plattenbauten/Hochhäuser bis wir dann über die Straßenbahnschienen durch einen schmalen Waldweg Richtung Altlandsberg radelten. Auch hier sahen wir auf einem Turm an der Stadtmauer ein Storchennest. Es ging über Pflastersteine weiter Richtung Mehrow. Bevor wir jedoch zu dem Mehrower Weg kamen, holten wir uns in „Heidi's Blumenladen“ noch einen Stempel für unsere Fahrtenbücher.
Heute hieß es Abschied nehmen von Strausberg. Nach einem wieder reichhaltigen Frühstück, der Bezahlung unseres Zimmers und unseren schon am Vorabend gepackten Packtaschen, begann unsere Radtour nach Berlin-Hohenschönhausen. Wir fuhren wieder ein Stück am Straussee entlang, bis wir zu einer Straßenkreuzung kamen. Nun ging es ein Stück an der Ernst-Thälmann-Straße entlang, auf der linken Seite sahen wir die teilweise modernisierten Plattenbauten/Hochhäuser bis wir dann über die Straßenbahnschienen durch einen schmalen Waldweg Richtung Altlandsberg radelten. Auch hier sahen wir auf einem Turm an der Stadtmauer ein Storchennest. Es ging über Pflastersteine weiter Richtung Mehrow. Bevor wir jedoch zu dem Mehrower Weg kamen, holten wir uns in „Heidi's Blumenladen“ noch einen Stempel für unsere Fahrtenbücher.
Bevor wir unsere Fahrt fortsetzten, kehrten wir in einer zum Restaurant umgebauten Mühle ein und erfrischten uns noch mit einem Getränk. Nun ging der Weg am Mehrower Weg entlang nach Ahrensfelde, wo wir an der Gemeindeverwaltung eine kleine Mittagspause einlegten.
Hier verzehrten wir unsere letzten Grillreste vom Vorabend, die uns noch sehr gut schmeckten.Anschließend ging es auf einem Radweg weiter nach Hohenschönhausen.
Als wir in den Kyrillweg zur Hotel-Pension „Lydia“ einbogen, wurden wir schon mit einem „Hallo“ von Heinz und Rosi begrüßt. Wir bezogen unser Zimmer, wo die Betten auf Rollen und auseinander standen! Nachdem auspacken, frisch machen und umziehen, wurden wir von Heinz zum Kaffee trinken in seine Wohnung – im 11. Stock gelegen – abgeholt. Wir gingen durch eine nur von Hochhäusern bebaute Wohngegend und fuhren mit dem Fahrstuhl hinauf. Von hier oben hat man einen herrlichen Blick über Berlin bis hin zu den Start- und Landebahnen des Flughafen Tegel. Nachdem Kaffee trinken machten wir einen Spaziergang zum Linden-Center/Einkaufsmeile im Stadtteil. Dort luden wir beide zu einem Eisbecher in einer Eisdiele ein. Da Rosi ja auch an Zölliakie leidet, konnte sie leider nicht mit essen, da es nicht glutenfrei war und schaute uns zu. Heinz und ich aßen einen Eierlikörbecher, Jürgen einen Amaretto-Becher. Anschließend fuhren Rosi und ich zum nächsten Einkaufszentrum, Heinz und Jürgen gingen zu Fuß. Von dort aus machten wir noch einen Spaziergang zum Malchower See, wo wir einige Minuten verweilten. Danach brachten Heinz und Jürgen uns zur Straßenbahnhaltestelle und es ging zurück zur Wohnung. Oben angekommen, kam mir die Idee, wir könnten doch Gaby zum Geburtstag einen Gruß zu senden, was ich dann auch machte. Wir wurden dann zum Abendbrot noch reichlich bewirtet. So klang auch dieser Abend sehr harmonisch aus. Heinz und Rosi brachten uns noch zur Pension zurück, wo wir dann wieder unsere Sachen in unsere Packtaschen verstauten und am anderen Morgen, nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet ging es dann weiter nach Berlin-Mitte.
An diesem Tag radelten wir von Strausberg nach Berlin-Hohenschönhausen 35 km.
Hier verzehrten wir unsere letzten Grillreste vom Vorabend, die uns noch sehr gut schmeckten.Anschließend ging es auf einem Radweg weiter nach Hohenschönhausen.
Als wir in den Kyrillweg zur Hotel-Pension „Lydia“ einbogen, wurden wir schon mit einem „Hallo“ von Heinz und Rosi begrüßt. Wir bezogen unser Zimmer, wo die Betten auf Rollen und auseinander standen! Nachdem auspacken, frisch machen und umziehen, wurden wir von Heinz zum Kaffee trinken in seine Wohnung – im 11. Stock gelegen – abgeholt. Wir gingen durch eine nur von Hochhäusern bebaute Wohngegend und fuhren mit dem Fahrstuhl hinauf. Von hier oben hat man einen herrlichen Blick über Berlin bis hin zu den Start- und Landebahnen des Flughafen Tegel. Nachdem Kaffee trinken machten wir einen Spaziergang zum Linden-Center/Einkaufsmeile im Stadtteil. Dort luden wir beide zu einem Eisbecher in einer Eisdiele ein. Da Rosi ja auch an Zölliakie leidet, konnte sie leider nicht mit essen, da es nicht glutenfrei war und schaute uns zu. Heinz und ich aßen einen Eierlikörbecher, Jürgen einen Amaretto-Becher. Anschließend fuhren Rosi und ich zum nächsten Einkaufszentrum, Heinz und Jürgen gingen zu Fuß. Von dort aus machten wir noch einen Spaziergang zum Malchower See, wo wir einige Minuten verweilten. Danach brachten Heinz und Jürgen uns zur Straßenbahnhaltestelle und es ging zurück zur Wohnung. Oben angekommen, kam mir die Idee, wir könnten doch Gaby zum Geburtstag einen Gruß zu senden, was ich dann auch machte. Wir wurden dann zum Abendbrot noch reichlich bewirtet. So klang auch dieser Abend sehr harmonisch aus. Heinz und Rosi brachten uns noch zur Pension zurück, wo wir dann wieder unsere Sachen in unsere Packtaschen verstauten und am anderen Morgen, nach einem reichhaltigen Frühstücksbuffet ging es dann weiter nach Berlin-Mitte.
An diesem Tag radelten wir von Strausberg nach Berlin-Hohenschönhausen 35 km.
5.Tag – 06.05.08
Vorher musste ich noch in eine Apotheke, um mir meine Teststreifen für mein Blutzuckermessgerät zu besorgen. Nun radelten wir auf gut befahrbaren Radwegen Richtung Alexanderplatz/Alex, Unter den Linden zum Brandenburger Tor.
Vorher musste ich noch in eine Apotheke, um mir meine Teststreifen für mein Blutzuckermessgerät zu besorgen. Nun radelten wir auf gut befahrbaren Radwegen Richtung Alexanderplatz/Alex, Unter den Linden zum Brandenburger Tor.
In dem Blumenladen an der Stubenrauchstrasse besorgte ich Blumen für das Grab meiner Mutti, wo wir anschließend auf den Friedhof gingen. Ich sagte Jürgen, dass auf diesem Friedhof berühmte Persönlichkeiten von Berlin ihre letzte Ruhe gefunden haben, u.a. auch Marlene Dietrich. Sie hat hier sogar ein Ehrengrab des Landes Berlin und wird auch noch nach Jahren von begeisterten Fans verehrt.
Anschließend radelten wir weiter auf der Haupt-, Rhein-, Unter den Eichen, der Potsdamer Str. zur Lindenthaler Str., Richtung Klein Machnow, wo sich das Motel One / Drei Linden befindet. Vorher riefen wir bei meiner Freundin Gerda-Maria an und sagten ihr, es könne so gegen 17 Uhr werden, bis wir sie besuchen könnten. Nun zogen sich aber die Straßen so in die Länge, daß wir erst unser Hotel gegen 16:30 Uhr erreichten. Nach den Formalitäten riefen wir nochmals bei ihr an und fragten, ob wir den Besuch auf den nächsten Vormittag legen könnten, denn wir wären erst um 18 Uhr bei ihr in Zehlendorf dort eingetroffen. Also verlängerten wir um eine Nacht. Im Zimmer, welches nur über einen Code zu erreichen ist, fanden wir auch wieder getrennte Betten vor, die sich aber durch zusammen schieben der Matratzen beheben ließen. Das Waschbecken war im Zimmer auf einem Waschtisch integriert, so dass nur in der Toilette das WC und die Dusche vorhanden war.
Nachdem wir uns geduscht und frisch gemacht hatten, gingen wir herüber ins gegenüberliegende Hotel Ibis, wo wir uns eine Berliner Weiße – grün – sowie Spaghetti-Bolognese gönnten, als Abschluss dann Vanilleeis mit Roter Grütze. So ging auch wieder ein erlebnisreicher Tag mit insgesamt 39 km quer durch Berlin zu Ende.
Nachdem wir uns geduscht und frisch gemacht hatten, gingen wir herüber ins gegenüberliegende Hotel Ibis, wo wir uns eine Berliner Weiße – grün – sowie Spaghetti-Bolognese gönnten, als Abschluss dann Vanilleeis mit Roter Grütze. So ging auch wieder ein erlebnisreicher Tag mit insgesamt 39 km quer durch Berlin zu Ende.
6.Tag – 07.05.08
Nach einem reichhaltigem Frühstück, ging es gestärkt auf dem Königsweg – Berliner Mauerweg – Richtung Zehlendorf zu meiner Freundin Gerda-Maria. Dieser Weg ist sehr ruhig und auch gut befahrbar. Wir kamen auf der Potsdamer Str./Ecke Dahlemer Weg an. Dort war ein Blumenstand und wir nahmen einen Strauß für meine Freundin mit. Da der Dahlemer Weg sehr lang ist, haben wir uns etwas verfahren, aber letztendlich kamen wir doch kurz nach 11 Uhr bei ihr an. Sie kam herunter und begrüßten uns herzlich, schließlich hatten wir uns vor 2 ½ Jahren das letzte Mal gesehen. Auch die Begrüßung mit Jürgen fiel herzlich aus. Sie brachte uns in die Tiefgarage, wo ein abschließbarer Fahrradkeller war. Dann fuhren wir mit dem Fahrstuhl in die 2. Etage, wo sie und ihr Mann Rudi eine Eigentumswohnung haben. Sie hatte auf dem Balkon schon Stühle hingestellt und bot uns etwas zum Trinken an. Nach einer Weile erschien auch Rudi und es kam eine nette und interessante Unterhaltung zustande. Rudi erzählte über alte Zeiten, die ihn früher beruflich viel in die ehemalige DDR führte und dadurch auch die Gewohnheiten der Bürger sehr gut kannte. Gegen 13 Uhr wurden wir dann zu Tisch gebeten: Es gab leckere Bratwürstchen und einen sehr schmackhaften zubereiteten Kartoffelsalat. Da meine Freundin an diesem Tag um 14 Uhr eine Baubesprechung hatte, mussten wir uns leider nach so kurzer Zeit wieder verabschieden. Es wurden Fotos geschossen, die wir ihr dann auch noch per Mail zukommen lassen.
Die Rückfahrt zum Motel One wurde die reinste Katastrophe. Zunächst ging es am Teltow Kanal entlang bis nach Klein Machnow. Am Königsweg dann endlich angekommen fuhren wir mehrmals im Kreise, bevor wir dann die richtige Richtung zum Motel One fanden. Nach dem Duschen gingen wir wieder hinüber zum IBIS, wo Jürgen einen deftigen Brotzeitteller mit Landschinken, Schnittkäse, Pfeffersalami, Butter, Brot und Weißbrot aß, ich gönnte mir einen gebackenen Camembert mit Preißelbeeren und Toastbrot..
So ging auch dieser Tag mit insgesamt 44 km zu Ende.
Nach einem reichhaltigem Frühstück, ging es gestärkt auf dem Königsweg – Berliner Mauerweg – Richtung Zehlendorf zu meiner Freundin Gerda-Maria. Dieser Weg ist sehr ruhig und auch gut befahrbar. Wir kamen auf der Potsdamer Str./Ecke Dahlemer Weg an. Dort war ein Blumenstand und wir nahmen einen Strauß für meine Freundin mit. Da der Dahlemer Weg sehr lang ist, haben wir uns etwas verfahren, aber letztendlich kamen wir doch kurz nach 11 Uhr bei ihr an. Sie kam herunter und begrüßten uns herzlich, schließlich hatten wir uns vor 2 ½ Jahren das letzte Mal gesehen. Auch die Begrüßung mit Jürgen fiel herzlich aus. Sie brachte uns in die Tiefgarage, wo ein abschließbarer Fahrradkeller war. Dann fuhren wir mit dem Fahrstuhl in die 2. Etage, wo sie und ihr Mann Rudi eine Eigentumswohnung haben. Sie hatte auf dem Balkon schon Stühle hingestellt und bot uns etwas zum Trinken an. Nach einer Weile erschien auch Rudi und es kam eine nette und interessante Unterhaltung zustande. Rudi erzählte über alte Zeiten, die ihn früher beruflich viel in die ehemalige DDR führte und dadurch auch die Gewohnheiten der Bürger sehr gut kannte. Gegen 13 Uhr wurden wir dann zu Tisch gebeten: Es gab leckere Bratwürstchen und einen sehr schmackhaften zubereiteten Kartoffelsalat. Da meine Freundin an diesem Tag um 14 Uhr eine Baubesprechung hatte, mussten wir uns leider nach so kurzer Zeit wieder verabschieden. Es wurden Fotos geschossen, die wir ihr dann auch noch per Mail zukommen lassen.
Die Rückfahrt zum Motel One wurde die reinste Katastrophe. Zunächst ging es am Teltow Kanal entlang bis nach Klein Machnow. Am Königsweg dann endlich angekommen fuhren wir mehrmals im Kreise, bevor wir dann die richtige Richtung zum Motel One fanden. Nach dem Duschen gingen wir wieder hinüber zum IBIS, wo Jürgen einen deftigen Brotzeitteller mit Landschinken, Schnittkäse, Pfeffersalami, Butter, Brot und Weißbrot aß, ich gönnte mir einen gebackenen Camembert mit Preißelbeeren und Toastbrot..
So ging auch dieser Tag mit insgesamt 44 km zu Ende.
7.Tag – 08.05.08
Nach unserem üblichen Frühstück verstauten wir unsere Packtaschen auf den Fahrrädern und los ging die Fahrt Richtung Potsdam. Diesen Weg fanden wir ziemlich schnell und ab ging es über Babelsberg nach Potsdam. Hier holten wir von der Post am Automaten noch etwas Geld, gingen in ein Fahrradgeschäft, um für mich einen neuen Sattel zu besorgen.
Nachdem wir dieses erledigt hatten, fuhren wir hinauf zum Schloss Sans Souci. Zunächst haben wir uns am Vorplatz des Schlosses aufgehalten. Wir schlossen uns einem Führer, der eine Busgesellschaft gerade durch den oberen Teil führte, an. Es war ein äußerst heißer Tag, so dass wir uns auf die Mauerbrüstung in den den Schatten setzten und hörten den Erläuterungen des Führers zu. Er erzählte sehr viel über die Preußen-Könige, insbesondere vom „Alten Fritz“. Da der „Alte Fritz“ ein Hundeliebhaber war, bekam jeder seiner Hunde ein eigenes Grab und einen eigenen Grabstein! Auch tote Hunde wurden noch verehrt! Anschließend ging die Gruppe Richtung Schloss, aber wir hatten leider nicht mehr die Zeit, um auch hier eine Besichtigung wahrzunehmen. So gingen wir hinunter und schossen noch einige Fotos. Von unten konnte man die herrliche terrassenförmige Treppe sehen, die hinauf zum Schloss führt. Es war ein wunderschönes Gefühl, diese Stufen wieder hinauf zum Schloss zu gehen. Zum Abschluß des Besuches gönnten wir uns noch im Cafè Mövenpick noch einen leckeren Eisbecher, bevor wir weiter radelten.
Bevor wir unser Ziel Busendorf (keine Unterkunftsmöglichkeit) erreichten, mussten wir noch eine abenteuerliche Fahrt über Stock und Stein absolvieren. Wir fuhren nun Richtung Werder, fragten unterwegs Einheimische, die uns zwar den Weg erklärten, aber ich war einfach nicht in der Lage, dem richtigen Weg zu folgen. Nun hieß es, wieder zurück, und dann mussten wir unsere voll bepackten Räder noch über eine Eisenbahnbrücke hieven. Aber Jürgen hat das mit Bravour geschafft. Ja, es wurde uns während dieser Tour so einiges abverlangt, aber wir haben dieses immer gemeistert und waren dann hinterher dankbar, dass wir das geschafft haben. Wir fuhren nun im wahrsten Sinne fast im Kreise, bevor wir Busendorf erreichten. Nach Befragung, ob es hier Zimmer gibt, wurde uns gesagt, „nein“, aber in Kanin – 1 km entfernt – sahen wir dann das Schild am Haus
„Pension Schlüter“. Wir fragten, ob sie noch ein Zimmer hätten, und als uns Frau Schlüter das Zimmer gezeigt hatte, zumindest war es mit Frühstück für 36 € äußerst günstig. Zunächst stärkten wir uns mit einem Alsterwasser, bevor wir unser Gepäck von den Rädern abmachten und bekamen sogar noch zum Abendbrot – es war inzwischen fast 20 Uhr geworden- ein leckeres Bauernfrühstück. Als wir dann unser Zimmer betraten, stellten wir fest, dass die Betten auch wieder auseinander standen, durch einen Stuhl getrennt.
Die Toilette und die Dusche waren außerhalb der Zimmer, aber gut zu erreichen.
Wir unterhielten uns noch recht nett mit den Wirtsleuten und tranken dazu ein tchechisches Schwarzbier, das Staropramen, was sehr lecker schmeckt. Danach sind wir dann müde, aber glücklich eingeschlafen.
An diesem Tag radelten wir insgesamt 60 km.
Nach unserem üblichen Frühstück verstauten wir unsere Packtaschen auf den Fahrrädern und los ging die Fahrt Richtung Potsdam. Diesen Weg fanden wir ziemlich schnell und ab ging es über Babelsberg nach Potsdam. Hier holten wir von der Post am Automaten noch etwas Geld, gingen in ein Fahrradgeschäft, um für mich einen neuen Sattel zu besorgen.
Nachdem wir dieses erledigt hatten, fuhren wir hinauf zum Schloss Sans Souci. Zunächst haben wir uns am Vorplatz des Schlosses aufgehalten. Wir schlossen uns einem Führer, der eine Busgesellschaft gerade durch den oberen Teil führte, an. Es war ein äußerst heißer Tag, so dass wir uns auf die Mauerbrüstung in den den Schatten setzten und hörten den Erläuterungen des Führers zu. Er erzählte sehr viel über die Preußen-Könige, insbesondere vom „Alten Fritz“. Da der „Alte Fritz“ ein Hundeliebhaber war, bekam jeder seiner Hunde ein eigenes Grab und einen eigenen Grabstein! Auch tote Hunde wurden noch verehrt! Anschließend ging die Gruppe Richtung Schloss, aber wir hatten leider nicht mehr die Zeit, um auch hier eine Besichtigung wahrzunehmen. So gingen wir hinunter und schossen noch einige Fotos. Von unten konnte man die herrliche terrassenförmige Treppe sehen, die hinauf zum Schloss führt. Es war ein wunderschönes Gefühl, diese Stufen wieder hinauf zum Schloss zu gehen. Zum Abschluß des Besuches gönnten wir uns noch im Cafè Mövenpick noch einen leckeren Eisbecher, bevor wir weiter radelten.
Bevor wir unser Ziel Busendorf (keine Unterkunftsmöglichkeit) erreichten, mussten wir noch eine abenteuerliche Fahrt über Stock und Stein absolvieren. Wir fuhren nun Richtung Werder, fragten unterwegs Einheimische, die uns zwar den Weg erklärten, aber ich war einfach nicht in der Lage, dem richtigen Weg zu folgen. Nun hieß es, wieder zurück, und dann mussten wir unsere voll bepackten Räder noch über eine Eisenbahnbrücke hieven. Aber Jürgen hat das mit Bravour geschafft. Ja, es wurde uns während dieser Tour so einiges abverlangt, aber wir haben dieses immer gemeistert und waren dann hinterher dankbar, dass wir das geschafft haben. Wir fuhren nun im wahrsten Sinne fast im Kreise, bevor wir Busendorf erreichten. Nach Befragung, ob es hier Zimmer gibt, wurde uns gesagt, „nein“, aber in Kanin – 1 km entfernt – sahen wir dann das Schild am Haus
„Pension Schlüter“. Wir fragten, ob sie noch ein Zimmer hätten, und als uns Frau Schlüter das Zimmer gezeigt hatte, zumindest war es mit Frühstück für 36 € äußerst günstig. Zunächst stärkten wir uns mit einem Alsterwasser, bevor wir unser Gepäck von den Rädern abmachten und bekamen sogar noch zum Abendbrot – es war inzwischen fast 20 Uhr geworden- ein leckeres Bauernfrühstück. Als wir dann unser Zimmer betraten, stellten wir fest, dass die Betten auch wieder auseinander standen, durch einen Stuhl getrennt.
Die Toilette und die Dusche waren außerhalb der Zimmer, aber gut zu erreichen.
Wir unterhielten uns noch recht nett mit den Wirtsleuten und tranken dazu ein tchechisches Schwarzbier, das Staropramen, was sehr lecker schmeckt. Danach sind wir dann müde, aber glücklich eingeschlafen.
An diesem Tag radelten wir insgesamt 60 km.
8. Tag – 09.05.08
Heute nun beginnt der Tag in der Pension Schlüter mit einem lustigen, wenn auch etwas skurilen, Erlebnis: Es war so gegen 6 Uhr, als ich wach wurde, Jürgen kam gerade von der Toilette und setzte sich mit einem „Hauruck“ auf seine Bettkante, da krachte es fürchterlich und Jürgen fiel mit dem Lattenrost zu Boden. Dieser hatte sich aus der Verankerung – vielleicht schon etwas altersschwach, denn die Betten waren wohl doch nicht so stabil, gelöst. Der erste Schreck saß ihm in den Gliedern (lach) und ich fing natürlich an zu lachen und musste ebenfalls zur Toilette. Beinahe hätte ich sonst eine Lache im Bett gehabt! Nun versuchte Jürgen, das Bett zu reparieren. Er war natürlich splitternackt und nahm die Matratze aus dem Bett, ebenso den Lattenrost. Nun sah er die Bescherung:
Er holte ein Schraubenset, welches für Fahrradreparaturen vorgesehen ist, aus einem Beutel und machte sich nun daran, die Verbindung zwischen den Winkeln wieder anzuschrauben. Nach einer kurzen Zeit hatte er diese wieder fest angezogen und legte den Lattenrost auf, er probierte noch, ob die Schrauben auch hielten und legte dann die Matratze darauf. Nun erholte er sich noch für ein Stündchen, bevor wir dann aufstanden.
Als wir dann in den Frühstücksraum kamen, war der Tisch reichlich und gut gedeckt. Es gab Wurst, Käse, verschiedene Sorten Marmelade, ein Ei und frische, knusprige Mehrkornbrötchen. Der Wirtin sagte Jürgen sein Mißgeschick und sie ahnte schon, dass so etwas wohl mal passieren würde. Da sie aber im nächsten Jahr ihre Pension aus Altersgründen aufgeben wollen, wollte sie kein neues Bett mehr anschaffen. Gestärkt und guten Mutes luden wir unsere Packtaschen auf die Räder, es wurde noch ein Foto geschossen und ab ging die Fahrt Richtung Belzig auf gut befahrbaren Radwegen. Im Gasthof „Alter Brauhof“ legten wir unsere Mittagspause ein und aßen ein Soljanka und tranken dazu Böhmisches Schwarzbier, Jürgen hell, ich dunkel. Wir fanden auch schnell den R1 – Europäischer Radwanderweg – der sehr gut zu befahren war. Er führte mal rechts, mal links asphaltiert des Wegs lang. Gegen 18:30 Uhr kamen wir dann in der Lutherstadt Wittenberg/Elbe an und fanden auch gleich eine Übernachtungsmöglichkeit im Stadthotel „Schwarzer Baer“. Bevor wir uns dann duschten und umzogen, wusch ich noch einige Sachen aus, die ich über die Zentralheizung hängte. Es war ein sehr schöner und warmer Abend und wir bummelten noch ein wenig durch die Stadt, bevor wir dann in einem Hotel-Restaurant in der Nähe unseres Hotels zu Abend aßen, und zwar: Matjesfilet mit Remuladensoße und Bratkartoffeln, was uns köstlich mundete. Nach dem Abendessen machten wir noch einen kleinen Verdauungsspaziergang zur Stadtkirche und der Schloßkirche – beide waren natürlich um diese Zeit schon geschlossen. Die Schloßkirche wollten wir dann am nächsten Morgen noch kurz besichtigen. Auf dem Rückweg gönnten wir uns dann in einer Italienischen Eisdiele noch einen Eisbecher. Jürgen machte noch seine gewohnten Tagebucheintragungen und so schliefen wir dann glücklich und zufrieden ein.
Heute radelten wir insgesamt 75km.
Heute nun beginnt der Tag in der Pension Schlüter mit einem lustigen, wenn auch etwas skurilen, Erlebnis: Es war so gegen 6 Uhr, als ich wach wurde, Jürgen kam gerade von der Toilette und setzte sich mit einem „Hauruck“ auf seine Bettkante, da krachte es fürchterlich und Jürgen fiel mit dem Lattenrost zu Boden. Dieser hatte sich aus der Verankerung – vielleicht schon etwas altersschwach, denn die Betten waren wohl doch nicht so stabil, gelöst. Der erste Schreck saß ihm in den Gliedern (lach) und ich fing natürlich an zu lachen und musste ebenfalls zur Toilette. Beinahe hätte ich sonst eine Lache im Bett gehabt! Nun versuchte Jürgen, das Bett zu reparieren. Er war natürlich splitternackt und nahm die Matratze aus dem Bett, ebenso den Lattenrost. Nun sah er die Bescherung:
Er holte ein Schraubenset, welches für Fahrradreparaturen vorgesehen ist, aus einem Beutel und machte sich nun daran, die Verbindung zwischen den Winkeln wieder anzuschrauben. Nach einer kurzen Zeit hatte er diese wieder fest angezogen und legte den Lattenrost auf, er probierte noch, ob die Schrauben auch hielten und legte dann die Matratze darauf. Nun erholte er sich noch für ein Stündchen, bevor wir dann aufstanden.
Als wir dann in den Frühstücksraum kamen, war der Tisch reichlich und gut gedeckt. Es gab Wurst, Käse, verschiedene Sorten Marmelade, ein Ei und frische, knusprige Mehrkornbrötchen. Der Wirtin sagte Jürgen sein Mißgeschick und sie ahnte schon, dass so etwas wohl mal passieren würde. Da sie aber im nächsten Jahr ihre Pension aus Altersgründen aufgeben wollen, wollte sie kein neues Bett mehr anschaffen. Gestärkt und guten Mutes luden wir unsere Packtaschen auf die Räder, es wurde noch ein Foto geschossen und ab ging die Fahrt Richtung Belzig auf gut befahrbaren Radwegen. Im Gasthof „Alter Brauhof“ legten wir unsere Mittagspause ein und aßen ein Soljanka und tranken dazu Böhmisches Schwarzbier, Jürgen hell, ich dunkel. Wir fanden auch schnell den R1 – Europäischer Radwanderweg – der sehr gut zu befahren war. Er führte mal rechts, mal links asphaltiert des Wegs lang. Gegen 18:30 Uhr kamen wir dann in der Lutherstadt Wittenberg/Elbe an und fanden auch gleich eine Übernachtungsmöglichkeit im Stadthotel „Schwarzer Baer“. Bevor wir uns dann duschten und umzogen, wusch ich noch einige Sachen aus, die ich über die Zentralheizung hängte. Es war ein sehr schöner und warmer Abend und wir bummelten noch ein wenig durch die Stadt, bevor wir dann in einem Hotel-Restaurant in der Nähe unseres Hotels zu Abend aßen, und zwar: Matjesfilet mit Remuladensoße und Bratkartoffeln, was uns köstlich mundete. Nach dem Abendessen machten wir noch einen kleinen Verdauungsspaziergang zur Stadtkirche und der Schloßkirche – beide waren natürlich um diese Zeit schon geschlossen. Die Schloßkirche wollten wir dann am nächsten Morgen noch kurz besichtigen. Auf dem Rückweg gönnten wir uns dann in einer Italienischen Eisdiele noch einen Eisbecher. Jürgen machte noch seine gewohnten Tagebucheintragungen und so schliefen wir dann glücklich und zufrieden ein.
Heute radelten wir insgesamt 75km.
9.Tag – 10.05.08
Nach einem reichhaltigen Frühstück fuhren wir dann los. Aber bevor wir zum Elberadweg radelten, besichtigten wir noch die Schloßkirche, wo Luther die 95 Thesen im Jahre 1517 an die Schloßtür schrieb. Hiervon haben wir auch wieder einige Fotos gemacht.
Bei Lidl besorgten wir uns noch Erfrischungsgetränke, bevor es dann zum Elberadweg ging. In Coswig setzten wir mit der Fähre auf das andere Elbeufer/rechte Seite über und fuhren nun auf einem schön ausgebauten Radweg Richtung Dessau.
Nach einem reichhaltigen Frühstück fuhren wir dann los. Aber bevor wir zum Elberadweg radelten, besichtigten wir noch die Schloßkirche, wo Luther die 95 Thesen im Jahre 1517 an die Schloßtür schrieb. Hiervon haben wir auch wieder einige Fotos gemacht.
Bei Lidl besorgten wir uns noch Erfrischungsgetränke, bevor es dann zum Elberadweg ging. In Coswig setzten wir mit der Fähre auf das andere Elbeufer/rechte Seite über und fuhren nun auf einem schön ausgebauten Radweg Richtung Dessau.
Kurz vor Dessau sahen wir einen Biergarten, wo Jürgen uns eine leckere Maibowle mit Melone holte, die bei der Hitze auch sehr gut schmeckte. Wir kamen dann an der Wörlitzer Parkanlage vorbei, leider reichte die Zeit nicht, um sich dort ein wenig aufzuhalten. Also fuhren wir weiter bis nach Aken. Hier kreuzte sich der Elberadweg mit dem R1. Eigentlich wollten wir zur Pension Heenemann, aber diese war leider ausgebucht, so dass die Inhaberin bei der Zimmervermittlung Zötzsche anrief und fragte, ob noch dort ein Zimmer zu haben sei. Und tatsächlich bekamen wir sogar eine kleine Ferienwohnung für sage und schreibe nur 27€ für uns beide incl. Frühstück. Dusche und WC waren auch drin. Die Wirtin wusch noch unsere Wäsche und wir fuhren zum Abendessen noch eine kleine Runde mit dem Rad zum Fährmannhaus Aken, wo wir draußen auf der Terrasse noch einen herrlichen Blick auf die Elbe hatten. Jürgen bestellte sich Hähnchenfilet mit Kroketten, Buttererbsen und Möhrengemüse, ich aß Schnitzel mit Champignon und Bratkartoffeln. Als Nachspeise gab es für Jürgen einen Schwarzwaldbecher und – wie sollte es auch anders sein – ich einen Schokoeisbecher mit Eierlikör!
Als wir dann wohl gestärkt zurück zur Pension kamen, unterhielten wir uns noch mit den Wirtsleuten und tranken dazu eine Flasche Rotwein.
Heute waren es 67 km.
Als wir dann wohl gestärkt zurück zur Pension kamen, unterhielten wir uns noch mit den Wirtsleuten und tranken dazu eine Flasche Rotwein.
Heute waren es 67 km.
10.Tag – 11.05.08 - Pfingstsonntag
Nach wieder einem reichhaltigem Frühstück, hieß es nun Abschied aus Aken zu nehmen.
Zunächst fuhren wir auf der Landstraße Richtung Dessau, bis wir wieder auf den R1 gelangten. Dann mussten wir aber auf der sehr stark befahrenen B 185 weiterradeln, bis wir in Bernburg/Saale ankamen. Dort schoben wir unsere Räder zum Marktplatz, wo wir eine Mittagspause einlegten. In einem Italienischen Restaurant setzten wir uns auf die Außenterrasse und Jürgen aß eine Tomatencremesuppe und ich gönnte mir ein Tiramisu mit Melone, Ananas und Apfelsine. Als Abschluß erhielten wir, sicherlich weil Feiertag war, eine leckere Kugel Eis.
Anschließend ging es hinunter zur Saale, sehr steiler und holpriger Weg, so dass wir die Räder schieben mussten. Unten angekommen, ging es auf der linken Flußseite weiter nach Gröna, dort überquerten wir eine Brücke und es ging am rechten Flussufer weiter bis nach Alsleben.
Nach wieder einem reichhaltigem Frühstück, hieß es nun Abschied aus Aken zu nehmen.
Zunächst fuhren wir auf der Landstraße Richtung Dessau, bis wir wieder auf den R1 gelangten. Dann mussten wir aber auf der sehr stark befahrenen B 185 weiterradeln, bis wir in Bernburg/Saale ankamen. Dort schoben wir unsere Räder zum Marktplatz, wo wir eine Mittagspause einlegten. In einem Italienischen Restaurant setzten wir uns auf die Außenterrasse und Jürgen aß eine Tomatencremesuppe und ich gönnte mir ein Tiramisu mit Melone, Ananas und Apfelsine. Als Abschluß erhielten wir, sicherlich weil Feiertag war, eine leckere Kugel Eis.
Anschließend ging es hinunter zur Saale, sehr steiler und holpriger Weg, so dass wir die Räder schieben mussten. Unten angekommen, ging es auf der linken Flußseite weiter nach Gröna, dort überquerten wir eine Brücke und es ging am rechten Flussufer weiter bis nach Alsleben.
Der Weg war aber gut ausgeschildert, bis wir dann an einen Grillplatz ankamen, wo 2 Wege abgingen und prompt bogen wir in den falschen ein, der mit Pfützen, Kuhlen und zudem auch noch sehr matschig war. In Plötzkau kamen wir raus und es kamen uns 2 Radler entgegen, die wir nach dem Weg nach Alsleben befragten. Sie zeigten uns nun den richtigen Radweg, so dass wir unsere Fahrt weiter fortsetzen konnten. Wir sahen von weitem einen überdachten Unterstand sowie Tisch mit Bänken.
Es war an diesem Tag wieder sehr heiß, aber im Unterstand konnten wir uns nicht stellen, da dieser mit Restmüll und Abfällen verschiedenster Art übersät war. So setzten wir uns an den Tisch mit Bänken und aßen den restlichen Proviant und tranken noch den Rest vom Johannisbeerwein. Es gesellten sich dann noch Einheimische mit ihren Rädern zu uns und fragten nach dem Weg nach Alsleben. Als wir dort ankamen, verließen wir den Saaleradweg und fuhren nach Gnölbzig. Hier erschien dann zum ersten Mal das Schild nach Gerbstedt, wo wir ja die Familie von Jürgens Freundin Annett besuchen wollten.
Es sollten nur noch 10 km sein – aber, oh Schreck, hinter dem nächsten Ort Nelben erwartete uns eine über 10%ige Steigung, und zwar in Serpentinenform, von insgesamt
3 km Länge. Wenn wir dachten, als wir oben angekommen waren, teils schiebend, teils fahrend, die Steigung würde aufhören, so ging es immer noch weiter, bis wir dann endlich eine mehrere Kilometer lange Abfahrt hatten, bis kurz vor Gerbstedt. Jürgen fuhr immer voraus, in der Hoffnung, dass nun endlich Land in Sicht sei, aber pustekuchen. Im Ort dann endlich abgekämpft – besonders ich – angekommen, mussten wir nochmal hinauf zur Ihlewitzer Straße, wo unsere Unterkunft für 2 Nächte war. Die Straße schien kein Ende zu nehmen. In der Bellebener Straße, wo Annett mit ihrem Vater in einem Plattenbau-Wohnblock wohnt, mussten wir noch einige Meter, d.h. Besonders ich schieben. Vor der Pension wartete schon die Mitarbeiterin der Inhaberin sowie Jürgens Sohn Ludwig auf uns. Als Ludwig sah, wie schwer ich mich mit dem Schieben tat, kam er mir entgegen und schob mein Rad die letzten Meter bis zur Pension. Wir begrüßten uns alle herzlich. Da wir für die 2 Tage ganz alleine im Haus waren, konnten wir unsere Räder im Vorraum abstellen.
Hier packten wir erstmal unsere Sachen aus, gingen duschen und zogen uns um, bevor uns Ludwig und Annett dann kurz vor 21 Uhr zum Grillen abholten. Das Grillgut war lecker und es gab dazu Wasser, Bier und Wein. Es wurde ein sehr netter und harmonischer Abend mit der Familie. So lernten wir auch Annettes Bruder mit Lebensgefährtin kennen, sehr sympathische junge Frau. Gegen 23:30 Uhr brachte uns Ludwig mit dem Auto zurück zur Pension. Ein erlebnisreicher Tag mit71 km ging zu Ende.
Es war an diesem Tag wieder sehr heiß, aber im Unterstand konnten wir uns nicht stellen, da dieser mit Restmüll und Abfällen verschiedenster Art übersät war. So setzten wir uns an den Tisch mit Bänken und aßen den restlichen Proviant und tranken noch den Rest vom Johannisbeerwein. Es gesellten sich dann noch Einheimische mit ihren Rädern zu uns und fragten nach dem Weg nach Alsleben. Als wir dort ankamen, verließen wir den Saaleradweg und fuhren nach Gnölbzig. Hier erschien dann zum ersten Mal das Schild nach Gerbstedt, wo wir ja die Familie von Jürgens Freundin Annett besuchen wollten.
Es sollten nur noch 10 km sein – aber, oh Schreck, hinter dem nächsten Ort Nelben erwartete uns eine über 10%ige Steigung, und zwar in Serpentinenform, von insgesamt
3 km Länge. Wenn wir dachten, als wir oben angekommen waren, teils schiebend, teils fahrend, die Steigung würde aufhören, so ging es immer noch weiter, bis wir dann endlich eine mehrere Kilometer lange Abfahrt hatten, bis kurz vor Gerbstedt. Jürgen fuhr immer voraus, in der Hoffnung, dass nun endlich Land in Sicht sei, aber pustekuchen. Im Ort dann endlich abgekämpft – besonders ich – angekommen, mussten wir nochmal hinauf zur Ihlewitzer Straße, wo unsere Unterkunft für 2 Nächte war. Die Straße schien kein Ende zu nehmen. In der Bellebener Straße, wo Annett mit ihrem Vater in einem Plattenbau-Wohnblock wohnt, mussten wir noch einige Meter, d.h. Besonders ich schieben. Vor der Pension wartete schon die Mitarbeiterin der Inhaberin sowie Jürgens Sohn Ludwig auf uns. Als Ludwig sah, wie schwer ich mich mit dem Schieben tat, kam er mir entgegen und schob mein Rad die letzten Meter bis zur Pension. Wir begrüßten uns alle herzlich. Da wir für die 2 Tage ganz alleine im Haus waren, konnten wir unsere Räder im Vorraum abstellen.
Hier packten wir erstmal unsere Sachen aus, gingen duschen und zogen uns um, bevor uns Ludwig und Annett dann kurz vor 21 Uhr zum Grillen abholten. Das Grillgut war lecker und es gab dazu Wasser, Bier und Wein. Es wurde ein sehr netter und harmonischer Abend mit der Familie. So lernten wir auch Annettes Bruder mit Lebensgefährtin kennen, sehr sympathische junge Frau. Gegen 23:30 Uhr brachte uns Ludwig mit dem Auto zurück zur Pension. Ein erlebnisreicher Tag mit71 km ging zu Ende.
11. Tag – 12.05.08
Ein Tag ohne Rad.
Am heutigen Morgen wurden wir von der Mitarbeiterin der Pensionsinhaberin mit einem reichhaltigem Frühstück versorgt.
Nach dem Frühstück legten wir uns noch mal bis kurz nach 12 Uhr ins Bett, denn wir wurden heute Mittag um 13 Uhr zur Familie Goss zum Essen eingeladen. Also hatten wir Zeit, uns auszuruhen, bis uns dann Ludwig gegen 12:45 Uhr mit dem Auto abholte. Wir begrüßten uns alle herzlich und Herr Goss, der Vater von Annett, bat uns zu Tisch.
Es gab vorweg eine Suppe aus Entenklein. Das Hauptgericht: Gebratene, knusprige Ente mit Rotkohl und Thüringer Kartoffelklößen. Als Nachspeise gab es dann Rhabarberkompott mit Vanillesoße. Danach fuhren wir mit Ludwig und Annett mit dem Auto nach Eisleben – der Geburtsstadt Luthers. Da eine Führung mit einer größeren Gruppe war, konnten wir uns leider nicht anschließen. Ich hätte Jürgen natürlich gerne das Haus gezeigt, denn ich war noch vor der Wende dort und hell auf begeistert.
Ein Tag ohne Rad.
Am heutigen Morgen wurden wir von der Mitarbeiterin der Pensionsinhaberin mit einem reichhaltigem Frühstück versorgt.
Nach dem Frühstück legten wir uns noch mal bis kurz nach 12 Uhr ins Bett, denn wir wurden heute Mittag um 13 Uhr zur Familie Goss zum Essen eingeladen. Also hatten wir Zeit, uns auszuruhen, bis uns dann Ludwig gegen 12:45 Uhr mit dem Auto abholte. Wir begrüßten uns alle herzlich und Herr Goss, der Vater von Annett, bat uns zu Tisch.
Es gab vorweg eine Suppe aus Entenklein. Das Hauptgericht: Gebratene, knusprige Ente mit Rotkohl und Thüringer Kartoffelklößen. Als Nachspeise gab es dann Rhabarberkompott mit Vanillesoße. Danach fuhren wir mit Ludwig und Annett mit dem Auto nach Eisleben – der Geburtsstadt Luthers. Da eine Führung mit einer größeren Gruppe war, konnten wir uns leider nicht anschließen. Ich hätte Jürgen natürlich gerne das Haus gezeigt, denn ich war noch vor der Wende dort und hell auf begeistert.
Es sollte also nicht sein. Nun bummelten wir wieder zurück zum Auto und fuhren zum Süßen See nach Seeburg, wo wir in einem überfüllten Eiscafé jeder einen Eisbecher schleckerte. Dann fuhr Annett uns über eine Serpentinenstrasse mit über 10 %iger Steigung zurück nach Gerbstedt. Hier besichtigten wir das Modell der Mansfelder Burg, welches aber von Jugendlichen durch Vandalismus stark beschädigt wurde. Auch in der Nähe der Sparkasse von Gerbstedt war ein Modell einer anderen Burg aus dem Mansfelder Land nachgebildet. Dann erspähte Jürgen noch einen Brunnen, auf dem ein Bergmann abgebildet ist. Hiervon machte Jürgen noch einige Fotos. Nach der Stadtbesichtigung ging es zurück in die Wohnung von Familie Goss. Es gab noch selbst gebackenen Rhabarberkuchen, der uns sehr gut schmeckte. Danach brachten uns Ludwig und Annett zurück in die Pension und verabschiedeten sich von uns.
Wir wollten gerade zu Bett gehen, als wir draußen ein Autogeräusch hörten. Oh, welch' Freude, Ludwig und Annett kamen mit einem großen Teller Brötchenhälften, mit Schmier-, Leber-, Mett- sowie selbst gemachter Ostbratwurst, die übrigens sehr lecker schmeckte, Gurken- und Tomatenscheiben, für beide eine Flasche Bier sowie für mich noch den Rest einer großen Flasche Rotwein, die wir am Vorabend nicht ganz ausgetrunken hatten. Wir haben uns über diese Überraschung natürlich sehr gefreut und bedankten uns recht herzlich dafür. Anschließend gingen wir ins Bett und sahen noch ein wenig Fernsehen und machten so gegen 23:30 Uhr das Licht aus.
Auch dieser radfahrfreie Tag ging somit für uns zu Ende.
Wir wollten gerade zu Bett gehen, als wir draußen ein Autogeräusch hörten. Oh, welch' Freude, Ludwig und Annett kamen mit einem großen Teller Brötchenhälften, mit Schmier-, Leber-, Mett- sowie selbst gemachter Ostbratwurst, die übrigens sehr lecker schmeckte, Gurken- und Tomatenscheiben, für beide eine Flasche Bier sowie für mich noch den Rest einer großen Flasche Rotwein, die wir am Vorabend nicht ganz ausgetrunken hatten. Wir haben uns über diese Überraschung natürlich sehr gefreut und bedankten uns recht herzlich dafür. Anschließend gingen wir ins Bett und sahen noch ein wenig Fernsehen und machten so gegen 23:30 Uhr das Licht aus.
Auch dieser radfahrfreie Tag ging somit für uns zu Ende.
12.Tag – 13.05.08
Nach unserem wieder sehr reichhaltigem Frühstück und dem Aufladen unserer Packtaschen, wollten wir gerade los radeln, als wieder Autotüren klappten und wer war da: Ludwig und Annett, die sich noch mal persönlich von uns verabschieden wollten. Sie mussten Annetts Auto in die Reparaturwerkstatt nach Hettstedt bringen, und außerdem waren sie natürlich neugierig, wie ich mit dem voll beladenen Fahrrad nun meines Wegs radeln würde. Eine nochmalige herzliche Verabschiedung und nun ging's Richtung Hettstedt und weiter nach Quedlinburg, wo unsere heutige Etappe enden sollte. Zunächst mussten wir mal wieder unsere Räder schieben, weil ein kurzer Anstieg erfolgte, aber zum Glück nur kurz war.
In Hettstedt angekommen, mussten wir erstmal eine Umleitung wegen Bauarbeiten in Kauf
nehmen. Nach Befragen einer Bewohnerin von Hettstedt fragten wir nach dem günstigsten Weg Richtung Ermsleben. Also wählten wir die Variante über Ritterode, wobei wir allerdings erstmal – oh Schreck, eine Steigung von 10 % bewältigen mussten. Also war zunächst für ca. 1 km Schieben angesagt. Oben angekommen konnten wir dann Richtung Sylda weiter radeln. Es folgten dann teilweise rasante Abfahrten, die das Radeln wieder angenehmer machte. In Ermsleben kamen wir dann wieder zum R1 und konnten diesem bis nach Gantersleben radeln. Hier fanden wir eine Bank – ohne Lehne – die zwischen 2 Bäumen angebracht war. Hier aßen wir unseren Reiseproviant und den Rest vom Rotwein tranken wir dazu. Jürgen entdeckte dann ein sich liebendes Schneckenpärchen
Nach unserem wieder sehr reichhaltigem Frühstück und dem Aufladen unserer Packtaschen, wollten wir gerade los radeln, als wieder Autotüren klappten und wer war da: Ludwig und Annett, die sich noch mal persönlich von uns verabschieden wollten. Sie mussten Annetts Auto in die Reparaturwerkstatt nach Hettstedt bringen, und außerdem waren sie natürlich neugierig, wie ich mit dem voll beladenen Fahrrad nun meines Wegs radeln würde. Eine nochmalige herzliche Verabschiedung und nun ging's Richtung Hettstedt und weiter nach Quedlinburg, wo unsere heutige Etappe enden sollte. Zunächst mussten wir mal wieder unsere Räder schieben, weil ein kurzer Anstieg erfolgte, aber zum Glück nur kurz war.
In Hettstedt angekommen, mussten wir erstmal eine Umleitung wegen Bauarbeiten in Kauf
nehmen. Nach Befragen einer Bewohnerin von Hettstedt fragten wir nach dem günstigsten Weg Richtung Ermsleben. Also wählten wir die Variante über Ritterode, wobei wir allerdings erstmal – oh Schreck, eine Steigung von 10 % bewältigen mussten. Also war zunächst für ca. 1 km Schieben angesagt. Oben angekommen konnten wir dann Richtung Sylda weiter radeln. Es folgten dann teilweise rasante Abfahrten, die das Radeln wieder angenehmer machte. In Ermsleben kamen wir dann wieder zum R1 und konnten diesem bis nach Gantersleben radeln. Hier fanden wir eine Bank – ohne Lehne – die zwischen 2 Bäumen angebracht war. Hier aßen wir unseren Reiseproviant und den Rest vom Rotwein tranken wir dazu. Jürgen entdeckte dann ein sich liebendes Schneckenpärchen
Nun ging es weiter Richtung Gantersleben, wo wir den R1 verließen und auf einer kaum befahrenen und gut ausgebauter Straße nach Quedlinburg. Nach einer Kirchen- und Altstadtbesichtigung setzten wir uns draußen vor einem Café und tranken eine Maibowle.
Als wir dann Quedlinburg verlassen hatten, ging es noch 10 km bergan und bergab nach Warnstedt zum „Warnstedter Krug“.
Als wir dann Quedlinburg verlassen hatten, ging es noch 10 km bergan und bergab nach Warnstedt zum „Warnstedter Krug“.
Dort angekommen sind, nach dem Zimmerpreis fragten, uns dieser nicht zu hoch erschien, blieben wir hier. Auch in diesem Hotel standen die Betten auseinander und wurden durch einen Nachtschrank getrennt. Nach dem Duschen gingen wir zum Abendessen. Es war ein sehr schöner Biergarten und wir nahmen an einem rustikalen Tisch Platz. Als wir dann die Speisekarte bekamen, staunten wir nicht schlecht über die rustikalen Speisen. Jürgen aß ein Zigeunerschnitzel, wie es die Zigeuner liebten, und zwar mit scharfen Gemüse, Ofenkartoffel und Salatbeilage. Und Doris aß „Renates Sülze“, lecker zubereitet mit Bratkartoffeln und Remoladensoße. Jeder trank ein großes Glas Ur-Köstritzer/Schwarzbier, jeder vorweg eine Suppe: Jürgen Spargelsuppe und ich eine Soljanka (je kleine Portionen) Auf der Speisekarte wurden die Essportionen groß und klein angeboten, die aber sehr reichhaltig waren. Der Abend wurde dann, wie üblich, mit wieder einpacken und Fernsehen.
An diesem Tag erradelten wir insgesamt 67 km.
An diesem Tag erradelten wir insgesamt 67 km.
13.Tag - 14.05.08
Nach dem Frühstück fuhren wir so gegen 9:30 Uhr mit unseren Rädern los. Wir fuhren auf relativ wenig befahrenen Straßen bis Blankenburg-Oerzig. Dort wurden wir, nachdem wir mal wieder nicht den R1 fanden und völlig ratlos waren, von einem Einheimischen Radler dorthin geleitet. Es ging dort zuerst durch ein sehr schönes Waldstück, allerdings mit einer teilweise schlechten Wegstrecke und natürlich auch wieder bergauf und bergab, so dass schieben angesagt war. Am frühen Nachmittag kamen wir dann in Wernigerode an. Dort mussten wir zunächst ein Fahrradgeschäft aufsuchen, weil Jürgen bei einer Abfahrt nach Blankenburg beim Ziehen der Rückbremse ein schleifendes Geräusch hörte. Ein sehr freundlicher Fahrradhändler fand sofort die Ursache heraus: ein Gegenstand, der sich an der Seite in die Felge eingezwängt hatte, verursachte dieses Geräusch. Also war der Übeltäter gefunden und die Sache schnell behoben.
Nun besichtigten wir die Innenstadt mit dem wunderschönem Rathaus, von welchem wir auch Fotos schossen.
Nach dem Frühstück fuhren wir so gegen 9:30 Uhr mit unseren Rädern los. Wir fuhren auf relativ wenig befahrenen Straßen bis Blankenburg-Oerzig. Dort wurden wir, nachdem wir mal wieder nicht den R1 fanden und völlig ratlos waren, von einem Einheimischen Radler dorthin geleitet. Es ging dort zuerst durch ein sehr schönes Waldstück, allerdings mit einer teilweise schlechten Wegstrecke und natürlich auch wieder bergauf und bergab, so dass schieben angesagt war. Am frühen Nachmittag kamen wir dann in Wernigerode an. Dort mussten wir zunächst ein Fahrradgeschäft aufsuchen, weil Jürgen bei einer Abfahrt nach Blankenburg beim Ziehen der Rückbremse ein schleifendes Geräusch hörte. Ein sehr freundlicher Fahrradhändler fand sofort die Ursache heraus: ein Gegenstand, der sich an der Seite in die Felge eingezwängt hatte, verursachte dieses Geräusch. Also war der Übeltäter gefunden und die Sache schnell behoben.
Nun besichtigten wir die Innenstadt mit dem wunderschönem Rathaus, von welchem wir auch Fotos schossen.
Von einer Seitenstrasse aus konnten wir dann das wunderschöne Schloss sehen und knipsten es ebenfalls. Bevor wir nun bis zum nächsten Ort, Ilsenburg, wo wir übernachten wollen, weiterradelten, genehmigten wir uns noch einen Eisbecher. Danach fuhren wir zur alten B6 und radelten nun bis Ilsenburg. Bis wir jedoch im Kurparkhotel ankamen, mussten wieder so einige Steigungen im Ilsetal überwunden werden. Hier hatten wir in herrlicher Ruhe und fast im Wald gelegen ein sehr schönes Zimmer, allerdings war der Zimmerpreis auch entsprechend: 96,--€, aber wir hatten ja während der ganzen Tour verhältnismäßig preiswert gewohnt und auch gegessen, so dass wir uns dieses als vorletzten Tag unserer Radtour genehmigen konnten.
Nach dem Duschen und wieder frisch gespornt, gingen wir zum Abendessen ins Restaurant. Jürgen aß Finkenwerder Schollenfilet mit gebratenem Zwiebel, Speck, Petersilienkartoffeln und kleinem Salatteller, und ich aß ein Schnitzel „Karibik“ - mit Ananas und Käse überbacken und leckeren Bratkartoffeln sowie einen kleinen Salatteller dazu. Zum Essen tranken wir Staropramen, ein Prager Schwarzbier. Um Abschluß gab es dann noch einen Verdauungslikör, der sich „Flugbenzin“ nannte. Wir waren uns sicher, dass wir dann auf unserer vorletzten Etappe abgehen wie eine Rakete.
Heute waren es, bedingt durch die vielen Steigungen, nur 40 km.
Nach dem Duschen und wieder frisch gespornt, gingen wir zum Abendessen ins Restaurant. Jürgen aß Finkenwerder Schollenfilet mit gebratenem Zwiebel, Speck, Petersilienkartoffeln und kleinem Salatteller, und ich aß ein Schnitzel „Karibik“ - mit Ananas und Käse überbacken und leckeren Bratkartoffeln sowie einen kleinen Salatteller dazu. Zum Essen tranken wir Staropramen, ein Prager Schwarzbier. Um Abschluß gab es dann noch einen Verdauungslikör, der sich „Flugbenzin“ nannte. Wir waren uns sicher, dass wir dann auf unserer vorletzten Etappe abgehen wie eine Rakete.
Heute waren es, bedingt durch die vielen Steigungen, nur 40 km.
14.Tag – 15.05.08
Abfahrt vom Kurparkhotel Ilsenburg war wieder gegen 9:30 Uhr. Wir entschlossen uns in weiser Voraussicht, wieder der alten B6 nach Bad Harzburg zu folgen. Es waren allerdings auch einige Steigungen, die aber einigermaßen gut zu bewältigen waren. Es ging dabei durch das Eckertal, wo zu früheren DDR-Zeiten die Grenze mitten durch Deutschland ging. Kurz vor Bad Harzburg erwischte uns dann ein Regenguß, der uns überlegen ließ, ob wir von Bad Harzburg zunächst mit dem Zug ein kurzer Stück fahren sollten. Also schauten wir auf den Fahrplan und ich sagte spontan, „lass uns nach Holzminden fahren, dort ist ein Flair-Hotel „Stadt Höxter“, wo ich schon mehrfach übernachtet hatte.“ Eigentlich wollten wir ja noch bis Lamspringe, dort übernachten und am 16.05. dann die noch ca. 70 km bis nach Laatzen radeln. Aber nun machte uns der Regen einen Strich durch die Rechnung. Ich besorgte uns die Fahrkarten, während Jürgen die Fahrräder samt dem Gespäck auf den Bahnsteig, wo der Zug schon stand, hievte. Um 12:20 fuhr der Zug ab und gegen 14 Uhr waren wir dann in Holzminden. Am Marktplatz angekommen gönnten wir uns noch ein Eis und ich rief, da unsere Handys ihren Geist aufgegeben hatten, im Flair-Hotel an und reservierte uns das Zimmer zum Preis incl. Frühstücksbuffet 79€.
Nun radelten wir, zunächst in die falsche Richtung (Hameln) wieder zurück Richtung Höxter. Kurz vor Höxter machten wir dann noch eine Besichtigung im ehemaligen Kloster Corvey. Dieses hatte ich mal als Kind ca. 1955/56 mit meiner Mutti besichtigt. Da hatte sich in der Zwischenzeit natürlich sehr viel verändert. Im Hotel dann angekommen, bekamen wir unsere Zimmer-Check-Karte und hatten natürlich Probleme, die Tür zu öffnen. Aber mit etwas Geduld klappte es und wir konnten uns endlich frisch machen und gingen ins Restaurant zum Abendessen. Wir aßen 2x die Hauspfanne, bestehend aus 2 kleinen Schweinesteaks mit Gemüse der Saison und Bratkartoffeln. Als Getränk trank Jürgen ein helles „Bit“ und ich „Köstritzer-Cola“, schmeckt übrigens auch sehr gut. Und als Nachspeise genehmigten wir uns eine Erdbeerwaffel mit Sahne – hm sehr lecker.
Zum Abschluss unserer 2-wöchigen Radtour nahmen wir uns je einen Schoppen Wein mit aufs Zimmer. Dann schauten wir noch ein wenig fern, bis wir dann so gegen 0:00 Uhr das Licht ausknipsten. Es waren heute nur 36 km.
Abfahrt vom Kurparkhotel Ilsenburg war wieder gegen 9:30 Uhr. Wir entschlossen uns in weiser Voraussicht, wieder der alten B6 nach Bad Harzburg zu folgen. Es waren allerdings auch einige Steigungen, die aber einigermaßen gut zu bewältigen waren. Es ging dabei durch das Eckertal, wo zu früheren DDR-Zeiten die Grenze mitten durch Deutschland ging. Kurz vor Bad Harzburg erwischte uns dann ein Regenguß, der uns überlegen ließ, ob wir von Bad Harzburg zunächst mit dem Zug ein kurzer Stück fahren sollten. Also schauten wir auf den Fahrplan und ich sagte spontan, „lass uns nach Holzminden fahren, dort ist ein Flair-Hotel „Stadt Höxter“, wo ich schon mehrfach übernachtet hatte.“ Eigentlich wollten wir ja noch bis Lamspringe, dort übernachten und am 16.05. dann die noch ca. 70 km bis nach Laatzen radeln. Aber nun machte uns der Regen einen Strich durch die Rechnung. Ich besorgte uns die Fahrkarten, während Jürgen die Fahrräder samt dem Gespäck auf den Bahnsteig, wo der Zug schon stand, hievte. Um 12:20 fuhr der Zug ab und gegen 14 Uhr waren wir dann in Holzminden. Am Marktplatz angekommen gönnten wir uns noch ein Eis und ich rief, da unsere Handys ihren Geist aufgegeben hatten, im Flair-Hotel an und reservierte uns das Zimmer zum Preis incl. Frühstücksbuffet 79€.
Nun radelten wir, zunächst in die falsche Richtung (Hameln) wieder zurück Richtung Höxter. Kurz vor Höxter machten wir dann noch eine Besichtigung im ehemaligen Kloster Corvey. Dieses hatte ich mal als Kind ca. 1955/56 mit meiner Mutti besichtigt. Da hatte sich in der Zwischenzeit natürlich sehr viel verändert. Im Hotel dann angekommen, bekamen wir unsere Zimmer-Check-Karte und hatten natürlich Probleme, die Tür zu öffnen. Aber mit etwas Geduld klappte es und wir konnten uns endlich frisch machen und gingen ins Restaurant zum Abendessen. Wir aßen 2x die Hauspfanne, bestehend aus 2 kleinen Schweinesteaks mit Gemüse der Saison und Bratkartoffeln. Als Getränk trank Jürgen ein helles „Bit“ und ich „Köstritzer-Cola“, schmeckt übrigens auch sehr gut. Und als Nachspeise genehmigten wir uns eine Erdbeerwaffel mit Sahne – hm sehr lecker.
Zum Abschluss unserer 2-wöchigen Radtour nahmen wir uns je einen Schoppen Wein mit aufs Zimmer. Dann schauten wir noch ein wenig fern, bis wir dann so gegen 0:00 Uhr das Licht ausknipsten. Es waren heute nur 36 km.
15.Tag – 16.05.08
Nun war der letzte Tag unserer 2wöchigen Radtour angebrochen, wir fuhren gegen 9:45 Uhr vom Hotel ab und folgten zunächst dem Weserradweg Richtung Bodenwerder. Zunächst fuhren wir zu einer neu umgebauten Forstwirtschaft in den Ortsteil Bevern- Forst. Dort genehmigten wir uns ein Bier, bevor es nun weiterging. Kurz vor Bodenwerder setzte ein Regenschauer ein, der uns leider zu einer mindesten 1/2stündigen Zwangspause zwang, die wir zum Glück in einer überdachten Schutzhütte am Radweg fanden. Gegen 13:30 Uhr hörte es auf zu regnen. Als wir dann an einem Campingplatz in der Rühler Schweiz ankamen, ging ein Regenschauer hernieder, so dass wir klitschenass wurden. Da wir ziemlich durchnässt waren, wollten wir im „Deutschen Haus“ ein Süppchen zu uns nehmen. Unsere nassen Regenklamotten zogen wir aus und hängten sie über die Fahrräder. Als wir die Suppen bestellen wollte, teilte uns die Chefin mit, dass die Küche nur bis 14 Uhr geöffnet sei. Also blieb uns nichts weiteres übrig, als dankend das Angebot nach Kaffee und selbst gebackenem Apfelkuchen mit Schlagsahne anzunehmen, welcher äußerst lecker schmeckte und der Kaffee weckte unseren müden Geister wieder auf.
Nun, etwas gestärkt und etwas durch wärmt, radelten wir die letzten 30 km bis Hameln. Zwischen durch wurden wir immer wieder von Regenschauern überrascht. Als wir dann am Grohnder Fährhaus – AKW Grohnde – ankamen, hellte sich der Himmel auf und die Sonne blickte durch die Wolken – welche Freude!
Nun war der letzte Tag unserer 2wöchigen Radtour angebrochen, wir fuhren gegen 9:45 Uhr vom Hotel ab und folgten zunächst dem Weserradweg Richtung Bodenwerder. Zunächst fuhren wir zu einer neu umgebauten Forstwirtschaft in den Ortsteil Bevern- Forst. Dort genehmigten wir uns ein Bier, bevor es nun weiterging. Kurz vor Bodenwerder setzte ein Regenschauer ein, der uns leider zu einer mindesten 1/2stündigen Zwangspause zwang, die wir zum Glück in einer überdachten Schutzhütte am Radweg fanden. Gegen 13:30 Uhr hörte es auf zu regnen. Als wir dann an einem Campingplatz in der Rühler Schweiz ankamen, ging ein Regenschauer hernieder, so dass wir klitschenass wurden. Da wir ziemlich durchnässt waren, wollten wir im „Deutschen Haus“ ein Süppchen zu uns nehmen. Unsere nassen Regenklamotten zogen wir aus und hängten sie über die Fahrräder. Als wir die Suppen bestellen wollte, teilte uns die Chefin mit, dass die Küche nur bis 14 Uhr geöffnet sei. Also blieb uns nichts weiteres übrig, als dankend das Angebot nach Kaffee und selbst gebackenem Apfelkuchen mit Schlagsahne anzunehmen, welcher äußerst lecker schmeckte und der Kaffee weckte unseren müden Geister wieder auf.
Nun, etwas gestärkt und etwas durch wärmt, radelten wir die letzten 30 km bis Hameln. Zwischen durch wurden wir immer wieder von Regenschauern überrascht. Als wir dann am Grohnder Fährhaus – AKW Grohnde – ankamen, hellte sich der Himmel auf und die Sonne blickte durch die Wolken – welche Freude!
Kurz vor dem Ortseingang von Hameln mussten wir noch über eine Holzbrücke, wo schieben angesagt war. Es ging dann noch durch ein Industriegebiet, wo vor einem Jahr eine neue, moderne Brücke für Fussgänger und Radfahrer gebaut wurde, die in die Altstadt von Hameln führt.
Gegen 18 Uhr erreichten wir den neu umgestalteten Bahnhof von Hameln. Da das Reisecenter gerade geschlossen wurde, mussten wir unsere Fahrkarten aus dem Automaten lösen. Wir entschlossen uns, nur bis Hannover- Bismarckstr. zu fahren, da es von dort aus bis nach Laatzen nur 7 km sind. Da hier im Bahnhof Fahrstühle eingebaut wurden, konnten wir mit unseren Rädern und den Packtaschen problemlos auf den Bahnsteig. Pünktlich um 18:30 Uhr setzte sich die S5, die übrigens bis zum Flughafen Hannover-Langenhagen fährt,, in Bewegung, so dass wir glücklich und zufrieden nach 2 Wochen Fahrradtour wieder in unserer Wohnung ankamen. Gegen 19:45 Uhr waren wir dann zu Hause.
Der heutige Tag hat uns nochmals 77 km gebracht.
Die gesamten Kilometer der diesjährigen Tour betrugen 709 km.
Gegen 18 Uhr erreichten wir den neu umgestalteten Bahnhof von Hameln. Da das Reisecenter gerade geschlossen wurde, mussten wir unsere Fahrkarten aus dem Automaten lösen. Wir entschlossen uns, nur bis Hannover- Bismarckstr. zu fahren, da es von dort aus bis nach Laatzen nur 7 km sind. Da hier im Bahnhof Fahrstühle eingebaut wurden, konnten wir mit unseren Rädern und den Packtaschen problemlos auf den Bahnsteig. Pünktlich um 18:30 Uhr setzte sich die S5, die übrigens bis zum Flughafen Hannover-Langenhagen fährt,, in Bewegung, so dass wir glücklich und zufrieden nach 2 Wochen Fahrradtour wieder in unserer Wohnung ankamen. Gegen 19:45 Uhr waren wir dann zu Hause.
Der heutige Tag hat uns nochmals 77 km gebracht.
Die gesamten Kilometer der diesjährigen Tour betrugen 709 km.
Bildquelle:
Jürgen/ Marathoni und Doris/ bluemchen43
Jürgen/ Marathoni und Doris/ bluemchen43



























