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Bei Grundig zu Gast
Seniorengerechte Fernseher, war das Motto.
Auf Initiative von Herrn Dr. Knuf von der Grundig AG waren wir vom Feierabend-Club-Frankenfreaks mit einer Abordnung von 9 Personen am Mittwoch, den 2. April 2003, nachmittags 14.00 Uhr zu einer Besprechung (Meeting) auf dem Grundiggelände an der Beuthener Straße in der Abtlg. Design-Entwicklung-Forschung eingeladen.
Herr Dr. Knuf ist Head of Usability Lab, eine führende Person in der Abteilung Design und Entwicklung, der sich um die Zukunft des Fernsehens Gedanken macht, welche Formen und Möglichkeiten der Fernseher zukünftig haben sollte, und, in unserem Fall, was und wie sind die Wünsche der Senioren schon jetzt, bevor das Gerät der Zukunft fertig ist.......?!
In seiner Abteilung beschäftigt sich z.Z. ein Frl. Stenzel im Rahmen ihrer Diplom-Arbeit mit diesem Thema.
Wir waren Teilnehmer einer modernen Form von Besprechungen (Meeting), wie es aus unserem Arbeitsleben, so, nicht jeder kennengelernt hat, wie es in heutiger Zeit wohl üblich zu sein scheint. Jeder mußte sich kurz vorstellen, es war ein Fragebogen vorbereitet, in dem vor allem die Fernsehgewohnheiten festgestellt wurden, dann wurden einzelne Themen besprochen, wobei jeder seine Meinung äußern konnte und auch einzeln dazu aufgefordert wurde.
Man will wohl vermehrt auch auf die Wünsche und Ansprüche der Senioren eingehen, weil es sich ja hier um einen Markt und Absatzmöglichkeiten handelt, die ständig wachsen.
Typisch für diese Art von Besprechungen war (brainstorming) gefragt , jeder sollte aus dem Bauch heraus sagen, was er will, was ihm gerade einfällt, auch wenn es Blödsinn sein könnte und was mit dem Fernseher der Zukunft und in Zusammenhang mit der Fernbedienung alles möglich sein sollte.
Es war hoch interessant. natürlich weiß jeder etwas übers Fernsehen, das wir ja täglich benutzen.
Der Tenor der Wünsche gipfelte wohl darin, daß die Form zukünftig wie ein Bild an der Wand hängen sollte, daß von der Technik (derzeit noch klobiges TV-Gerät) wenig zusehen ist, daß viele Funktionen wie telefonieren, drahtloses Mitnehmen eines TV-Schirms an jede gewünschte Stellen, Möglichkeiten zur Überwachung von Räumen, Eingängen gegeben sein sollten. Vor allem auch die Vereinfachung der Bedienung über eine handliche und ergonomische Fernbedienung der Geräte ist sehr wichtig.
Auf Initiative von Herrn Dr. Knuf von der Grundig AG waren wir vom Feierabend-Club-Frankenfreaks mit einer Abordnung von 9 Personen am Mittwoch, den 2. April 2003, nachmittags 14.00 Uhr zu einer Besprechung (Meeting) auf dem Grundiggelände an der Beuthener Straße in der Abtlg. Design-Entwicklung-Forschung eingeladen.
Herr Dr. Knuf ist Head of Usability Lab, eine führende Person in der Abteilung Design und Entwicklung, der sich um die Zukunft des Fernsehens Gedanken macht, welche Formen und Möglichkeiten der Fernseher zukünftig haben sollte, und, in unserem Fall, was und wie sind die Wünsche der Senioren schon jetzt, bevor das Gerät der Zukunft fertig ist.......?!
In seiner Abteilung beschäftigt sich z.Z. ein Frl. Stenzel im Rahmen ihrer Diplom-Arbeit mit diesem Thema.
Wir waren Teilnehmer einer modernen Form von Besprechungen (Meeting), wie es aus unserem Arbeitsleben, so, nicht jeder kennengelernt hat, wie es in heutiger Zeit wohl üblich zu sein scheint. Jeder mußte sich kurz vorstellen, es war ein Fragebogen vorbereitet, in dem vor allem die Fernsehgewohnheiten festgestellt wurden, dann wurden einzelne Themen besprochen, wobei jeder seine Meinung äußern konnte und auch einzeln dazu aufgefordert wurde.
Man will wohl vermehrt auch auf die Wünsche und Ansprüche der Senioren eingehen, weil es sich ja hier um einen Markt und Absatzmöglichkeiten handelt, die ständig wachsen.
Typisch für diese Art von Besprechungen war (brainstorming) gefragt , jeder sollte aus dem Bauch heraus sagen, was er will, was ihm gerade einfällt, auch wenn es Blödsinn sein könnte und was mit dem Fernseher der Zukunft und in Zusammenhang mit der Fernbedienung alles möglich sein sollte.
Es war hoch interessant. natürlich weiß jeder etwas übers Fernsehen, das wir ja täglich benutzen.
Der Tenor der Wünsche gipfelte wohl darin, daß die Form zukünftig wie ein Bild an der Wand hängen sollte, daß von der Technik (derzeit noch klobiges TV-Gerät) wenig zusehen ist, daß viele Funktionen wie telefonieren, drahtloses Mitnehmen eines TV-Schirms an jede gewünschte Stellen, Möglichkeiten zur Überwachung von Räumen, Eingängen gegeben sein sollten. Vor allem auch die Vereinfachung der Bedienung über eine handliche und ergonomische Fernbedienung der Geräte ist sehr wichtig.
Anregungen, wie z.B. zur häuslichen Überwachung, der Bewegungsmelder an der Haustür, welcher ja heute schon nirgens mehr fehlt, in Verbindung mit einer Überwachungskamera.
Angenommen nachts bzw. bei Dunkelheit zu später Stunde klingelt es.
Der Bewegungsmelder schaltet zugleich die Kamera ein und am TV-Gerät erscheint in Zusammenhang mit einem akustischen Signal die Einblendung des Besuchers, vielleicht in Handtellergröße auf dem Bildschirm, wobei hier die Größe über die Fernbedienung noch zusätzlich größer zu zoomen wäre.
Der Bewohner des Hauses kann abwägen und entscheiden ob er dem nächtlichen total fremden Besucher Einlass gewährt, oder aus Angst um Hab und Gut die Polizei anruft.
Unser Johannes immer zu einem Spass bereit, möchte z.B. gern, daß ihn der Fernseher begrüßt, wenn er den Raum betritt, vielleicht mit den Worten: Hast Du schon wieder keine Zeit für mich und wirst schon wieder stundenlang vor Deinem PC hocken?
Man bekam einen Einblick in die Arbeit eines Konzerns, der sich hauptsächlich mit der Herstellung von Unterhaltungselektronik beschäftigt, was dabei alles bedacht werden muß , wo liegen die Schwerpunkte, was ist für den Konsumenten wünschenswert. Eine falsche Entwicklung, von so einer Planungsabteilung empfohlen, würde hohe Kosten für das Unternehmen bedeuten, während eine richtige Entscheidung auf bestimmte Eigenschaften eines Gerätes zu setzen, zum geschäftlichen Erfolg führen könnten.
Etwas nachdenklich stimmt in diesem Zusammenhang, daß wir am Tag nach der Besprechung in den Zeitungen lesen mußten, daß Grundig in großen Schwierigkeiten ist, was das weitere Bestehen des Konzerns betrifft.
Wir Frankenfreaks würden eine Zerschlagung und Aufteilung von Grundig äußerst bedauern,
wo wir uns doch etwas für den Erfolg von neuen TV-Geräten bei Grundig, soweit vielleicht verwendbare Ideen von uns zum tragen gekommen wären, versprochen hätten.
In der Hoffnung das Grundig trotzdem durchsteht, was alle Gemüter erregt, möchten wir uns bei Herrn Dr. Knuf nochmals herzlich für die Einladung zur Mithilfe bedanken und wünschen Ihm wie dem Unternehmen alles erdenklich Gute für die Zukunft.
Erwin Schnabel
Angenommen nachts bzw. bei Dunkelheit zu später Stunde klingelt es.
Der Bewegungsmelder schaltet zugleich die Kamera ein und am TV-Gerät erscheint in Zusammenhang mit einem akustischen Signal die Einblendung des Besuchers, vielleicht in Handtellergröße auf dem Bildschirm, wobei hier die Größe über die Fernbedienung noch zusätzlich größer zu zoomen wäre.
Der Bewohner des Hauses kann abwägen und entscheiden ob er dem nächtlichen total fremden Besucher Einlass gewährt, oder aus Angst um Hab und Gut die Polizei anruft.
Unser Johannes immer zu einem Spass bereit, möchte z.B. gern, daß ihn der Fernseher begrüßt, wenn er den Raum betritt, vielleicht mit den Worten: Hast Du schon wieder keine Zeit für mich und wirst schon wieder stundenlang vor Deinem PC hocken?
Man bekam einen Einblick in die Arbeit eines Konzerns, der sich hauptsächlich mit der Herstellung von Unterhaltungselektronik beschäftigt, was dabei alles bedacht werden muß , wo liegen die Schwerpunkte, was ist für den Konsumenten wünschenswert. Eine falsche Entwicklung, von so einer Planungsabteilung empfohlen, würde hohe Kosten für das Unternehmen bedeuten, während eine richtige Entscheidung auf bestimmte Eigenschaften eines Gerätes zu setzen, zum geschäftlichen Erfolg führen könnten.
Etwas nachdenklich stimmt in diesem Zusammenhang, daß wir am Tag nach der Besprechung in den Zeitungen lesen mußten, daß Grundig in großen Schwierigkeiten ist, was das weitere Bestehen des Konzerns betrifft.
Wir Frankenfreaks würden eine Zerschlagung und Aufteilung von Grundig äußerst bedauern,
wo wir uns doch etwas für den Erfolg von neuen TV-Geräten bei Grundig, soweit vielleicht verwendbare Ideen von uns zum tragen gekommen wären, versprochen hätten.
In der Hoffnung das Grundig trotzdem durchsteht, was alle Gemüter erregt, möchten wir uns bei Herrn Dr. Knuf nochmals herzlich für die Einladung zur Mithilfe bedanken und wünschen Ihm wie dem Unternehmen alles erdenklich Gute für die Zukunft.
Erwin Schnabel


