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Ratgeber > Wintermüdigkeit
Tipps von Mitgliedern
Wintermüdigkeit
Viele Menschen leiden im Winter unter Antriebslosigkeit, vereinzelt sogar unter Depressionen.Hier sammeln wir Erfahrungen und Tipps von Feierabend-Besuchern, die dir dabei helfen sollen diese Wintermüdigkeit loszuwerden.
Juergen468 schreibt:
Die Ursachen für die Wintermüdigkeit oder gar die winterlichen Depressionen sind noch nicht restlos erforscht.
Wissenschaftler sehen den Mangel an Sonnenlicht als Ursache. Statistiken scheinen das auch zu beweisen. Die Anzahl der Menschen mit winterlichen Depressionen nimmt nach Norden immer mehr zu. Parallel dazu die Selbstmordrate
Viele Ärzte sind der Meinung, dass der Mangel an Sonnenlicht bei manchen Menschen das biochemische Gleichgewicht von Melatonin und Serotonin stört.
Diese beiden Hormone spielen eine wichtige Rolle bei der Regelung von Schlafrhythmus, Energiehaushalt und seelischem Wohlbefinden.
Dagegen kann eine Lichttherapie helfen.
Die Betroffenen werden täglich 30 Minuten einer speziellen sehr hellen Lichtquelle ausgesetzt. Meistens verschwinden die Symptome innerhalb einer Woche.
Eine weitere Methode ist morgens, wenn es draußen noch dunkel ist und abends, wenn es schon dunkel ist, im Schlafzimmer eine Morgendämmerung und abends eine Abenddämmerung zu simulieren um dem Körper einen längeren Tag "vorzutäuschen".
Eine einfache Methode ist möglichst viel Obst und Gemüse zu essen. Durch die geringere Sonneneinwirkung haben wir einen Vitamin-D-Mangel. Hier müssen wir für einen Ausgleich sorgen. Dabei sind nicht alle Vitamin-D-Präparate gut. Präparate mit industriell gefertigten Vitaminen helfen kaum und haben manchmal auch Nebenwirkungen. Nur natürliche Vitamine in ihrer natürlichen Umgebung sind wertvoll.
Eine Omega-3-Fettsäuren reiche Ernährung hilft uns diese Beschwerden zu vermeiden. Diese Fettsäuren befinden sich in Vollkornprodukten, Nüssen, Blaubeeren, Leinsaat und in Kreuzblütlern. Der einzige Nachteil ist, dass die pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren nur kurzkettig sind. Die wertvollsten langkettigen Omega-3-Fettsäuren liefert fettiger Fisch. Hierbei sind kurzlebige Fische vorzuziehen, da in langlebigen Fischen die Quecksilberkonzentration höher sein kann.
Eine weitere Ursache für diese Wintermüdigkeit und winterlichen Depressionen könnte unsere Art der Wohnungsbeheizung sein.
Die meisten Wohnungen werden mit Heizkörpern beheizt, die überwiegend die Luft erwärmen. Das ist eine Konvektionsheizung. Dabei bleiben die Wände, besonders die Außenwände kalt.
Die natürlichste Heizung ist die Strahlungsheizung. Die Sonne macht es uns vor. Ohne die Sonnenstrahlung wäre kein Leben auf der der Erde entstanden.
Mit Strahlungswärme erzeugenden Heizkörpern kann die Luft im Raum relativ kühl bleiben, trotzdem fühlen wir uns wohl.
Als Beweis sei hier angeführt, dass wir uns im Sommer bei einer Lufttemperatur von 18° C noch wohl fühlen, aber im Winter fühlen wir uns bei einer Lufttemperatur von 21/22° C fröstelig. Jedenfalls mit einer Konvektionsheizung. Das hängt aber damit zusammen, dass im Sommer die Außenwände wärmer sind als die umgebende Luft und im Winter sind die Wände kühler als die umgebende Luft.
Es ist nicht bewiesen, dass das einen Einfluss auf die Psyche hat. Bewiesen ist jedoch, dass sich Menschen in Räumen mit Strahlungswärme wesentlich wohler und damit auch gesünder fühlen.
Die Ursachen für die Wintermüdigkeit oder gar die winterlichen Depressionen sind noch nicht restlos erforscht.
Wissenschaftler sehen den Mangel an Sonnenlicht als Ursache. Statistiken scheinen das auch zu beweisen. Die Anzahl der Menschen mit winterlichen Depressionen nimmt nach Norden immer mehr zu. Parallel dazu die Selbstmordrate
Viele Ärzte sind der Meinung, dass der Mangel an Sonnenlicht bei manchen Menschen das biochemische Gleichgewicht von Melatonin und Serotonin stört.
Diese beiden Hormone spielen eine wichtige Rolle bei der Regelung von Schlafrhythmus, Energiehaushalt und seelischem Wohlbefinden.
Dagegen kann eine Lichttherapie helfen.
Die Betroffenen werden täglich 30 Minuten einer speziellen sehr hellen Lichtquelle ausgesetzt. Meistens verschwinden die Symptome innerhalb einer Woche.
Eine weitere Methode ist morgens, wenn es draußen noch dunkel ist und abends, wenn es schon dunkel ist, im Schlafzimmer eine Morgendämmerung und abends eine Abenddämmerung zu simulieren um dem Körper einen längeren Tag "vorzutäuschen".
Eine einfache Methode ist möglichst viel Obst und Gemüse zu essen. Durch die geringere Sonneneinwirkung haben wir einen Vitamin-D-Mangel. Hier müssen wir für einen Ausgleich sorgen. Dabei sind nicht alle Vitamin-D-Präparate gut. Präparate mit industriell gefertigten Vitaminen helfen kaum und haben manchmal auch Nebenwirkungen. Nur natürliche Vitamine in ihrer natürlichen Umgebung sind wertvoll.
Eine Omega-3-Fettsäuren reiche Ernährung hilft uns diese Beschwerden zu vermeiden. Diese Fettsäuren befinden sich in Vollkornprodukten, Nüssen, Blaubeeren, Leinsaat und in Kreuzblütlern. Der einzige Nachteil ist, dass die pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren nur kurzkettig sind. Die wertvollsten langkettigen Omega-3-Fettsäuren liefert fettiger Fisch. Hierbei sind kurzlebige Fische vorzuziehen, da in langlebigen Fischen die Quecksilberkonzentration höher sein kann.
Eine weitere Ursache für diese Wintermüdigkeit und winterlichen Depressionen könnte unsere Art der Wohnungsbeheizung sein.
Die meisten Wohnungen werden mit Heizkörpern beheizt, die überwiegend die Luft erwärmen. Das ist eine Konvektionsheizung. Dabei bleiben die Wände, besonders die Außenwände kalt.
Die natürlichste Heizung ist die Strahlungsheizung. Die Sonne macht es uns vor. Ohne die Sonnenstrahlung wäre kein Leben auf der der Erde entstanden.
Mit Strahlungswärme erzeugenden Heizkörpern kann die Luft im Raum relativ kühl bleiben, trotzdem fühlen wir uns wohl.
Als Beweis sei hier angeführt, dass wir uns im Sommer bei einer Lufttemperatur von 18° C noch wohl fühlen, aber im Winter fühlen wir uns bei einer Lufttemperatur von 21/22° C fröstelig. Jedenfalls mit einer Konvektionsheizung. Das hängt aber damit zusammen, dass im Sommer die Außenwände wärmer sind als die umgebende Luft und im Winter sind die Wände kühler als die umgebende Luft.
Es ist nicht bewiesen, dass das einen Einfluss auf die Psyche hat. Bewiesen ist jedoch, dass sich Menschen in Räumen mit Strahlungswärme wesentlich wohler und damit auch gesünder fühlen.
kabeob schreibt:
Ich kenne keine Wintermütigkeit.
Meine Tipps:
- gar nicht daran denken
- jeden Tag wenigstens eine 3/4 Stunde an die frische Luft gehen
- jeden Tag etwas Gymnastik machen
- gesunde Ernährung
- sein Leben umstellen
- seinen Egoismus ablegen
- usw.
Das im Winter nun mal die Tage kürzer sind, liegt in der Natur und wer sich damit abfindet und sich dementsprechend verhält, kann gar in den Genuss einer "Wintermütigkeit" kommen.
Ich bedanke mich für jeden Tag, den ich erleben kann.
Ich kenne keine Wintermütigkeit.
Meine Tipps:
- gar nicht daran denken
- jeden Tag wenigstens eine 3/4 Stunde an die frische Luft gehen
- jeden Tag etwas Gymnastik machen
- gesunde Ernährung
- sein Leben umstellen
- seinen Egoismus ablegen
- usw.
Das im Winter nun mal die Tage kürzer sind, liegt in der Natur und wer sich damit abfindet und sich dementsprechend verhält, kann gar in den Genuss einer "Wintermütigkeit" kommen.
Ich bedanke mich für jeden Tag, den ich erleben kann.
Patchy schreibt:
Wir älteren Leute - und an die denke ich beim Schreiben dieser Zeilen - werden wohl alle mehr oder weniger von diesem Phänomen in den dunklen oft tristen Wintermonaten heimgesucht. Um hier gegenzusteuern bedarf es einer gewißen Selbstdisziplin und Strukturierung des Alltags.
So ist es zu einem festen Bestandteil meines Tagesablaufs geworden, täglich mindestens eine halbe Stunde an die Luft zu gehen - nur wenn das Wetter zu saumäßig ist, erlaube ich mir den Spaziergang abzukürzen (Ausnahme!!)
Als nächstes gehört zu meinem Programm, täglich mindestens ein paar Zitrusfrüchte (ich liebe Grapefruit und Orangen) genüßlich zu verputzen.
Und ganz viel Freude und Ablenkung vom tristen Alltag hole ich mir mit einem speziellen Fernsehvergnügen - nicht irgendeine Lari-Fari Show, sondern eine Sendung aus der Reihe Bilderbuch Deutschland oder Fahr mal hin oder sonst eine schöne Reisesendung. Da kann man schon mal von den nächsten Sommerferien träumen. Gern gönne ich mir dazu ein Kaffeestündchen, wenn auch - leider - ohne Kuchen, weil die Weihnachtsspuren noch nicht wieder ganz verschwunden sind. Aber es gibt ja viele liebe Mitmenschen, die damit kein Problem haben.
Ein letzter fester Bestandteil an meinem üblichen Wintertag, ist meine Zeit am Computer. Da vergesse ich oft regelrecht die Zeit, so spannend finde ich das. Vor allem seit ich mit meiner Bildbearbeitung angefangen habe.
Man kann noch so viele angenehme Dinge in seinen Tagesablauf einbauen, worauf es meiner Meinung nach eigentlich nur ankommt, ist, daß man sich aufrafft und die Dinge in die Hand nimmt und sich nicht hängen läßt - Sie wissen schon "Selbstdisziplin".
In diesem Sinne - schöne Tage und die werden ja schon deutlich länger... an einigen Januartagen war es schon so mild, daß es nach Vorfrühling duftete.
Wir älteren Leute - und an die denke ich beim Schreiben dieser Zeilen - werden wohl alle mehr oder weniger von diesem Phänomen in den dunklen oft tristen Wintermonaten heimgesucht. Um hier gegenzusteuern bedarf es einer gewißen Selbstdisziplin und Strukturierung des Alltags.
So ist es zu einem festen Bestandteil meines Tagesablaufs geworden, täglich mindestens eine halbe Stunde an die Luft zu gehen - nur wenn das Wetter zu saumäßig ist, erlaube ich mir den Spaziergang abzukürzen (Ausnahme!!)
Als nächstes gehört zu meinem Programm, täglich mindestens ein paar Zitrusfrüchte (ich liebe Grapefruit und Orangen) genüßlich zu verputzen.
Und ganz viel Freude und Ablenkung vom tristen Alltag hole ich mir mit einem speziellen Fernsehvergnügen - nicht irgendeine Lari-Fari Show, sondern eine Sendung aus der Reihe Bilderbuch Deutschland oder Fahr mal hin oder sonst eine schöne Reisesendung. Da kann man schon mal von den nächsten Sommerferien träumen. Gern gönne ich mir dazu ein Kaffeestündchen, wenn auch - leider - ohne Kuchen, weil die Weihnachtsspuren noch nicht wieder ganz verschwunden sind. Aber es gibt ja viele liebe Mitmenschen, die damit kein Problem haben.
Ein letzter fester Bestandteil an meinem üblichen Wintertag, ist meine Zeit am Computer. Da vergesse ich oft regelrecht die Zeit, so spannend finde ich das. Vor allem seit ich mit meiner Bildbearbeitung angefangen habe.
Man kann noch so viele angenehme Dinge in seinen Tagesablauf einbauen, worauf es meiner Meinung nach eigentlich nur ankommt, ist, daß man sich aufrafft und die Dinge in die Hand nimmt und sich nicht hängen läßt - Sie wissen schon "Selbstdisziplin".
In diesem Sinne - schöne Tage und die werden ja schon deutlich länger... an einigen Januartagen war es schon so mild, daß es nach Vorfrühling duftete.
Book schreibt:
Viel Obst und Salate essen und Bewegung an der frischen Luft. 30 Minuten täglich draußen gehen reichen schon, um sich besser zu fühlen.
Über das Solarium streiten sich die Gelehrten, deshalb vielleicht nicht so oft wie man möchte. Der psychologische Effekt ist da größer als der gesundheitliche.
Ansonstn schwöre ich auf guten Teegenuß.
Draußen fangen bei den milden Temperaturen schon die Frühlingsblüher an, da entdeckt man immer was. Es kann nur besser werden.
Viel Obst und Salate essen und Bewegung an der frischen Luft. 30 Minuten täglich draußen gehen reichen schon, um sich besser zu fühlen.
Über das Solarium streiten sich die Gelehrten, deshalb vielleicht nicht so oft wie man möchte. Der psychologische Effekt ist da größer als der gesundheitliche.
Ansonstn schwöre ich auf guten Teegenuß.
Draußen fangen bei den milden Temperaturen schon die Frühlingsblüher an, da entdeckt man immer was. Es kann nur besser werden.
shamanantochee schreibt:
Mir helfen künstliche Sonne, leckere Tees und kleine Erfreulichkeiten im Alltag: z.B. eine kleine Stunde Stadtbummel von einem Lichter erfüllten Laden in den Nächsten, eine einfache leckere Mahlzeit, Smalltalk mit netten Leuten und auch mal zwei Stunden im herrlichen Ölwannenbad dösen oder meditieren bei Kerzenschein und herrlicher Stille! (Kein Telefon, kein Partner oder Kinder, die stören....)
Auch dem Partner zwischendurch mal wieder bestätigen, dass er/sie die liebste/der Liebste der Welt ist und sich dies genauso sagen lassen....
Lasst Euch etwas einfallen!! Was fehlt Dir jetzt am meisten? Hole es Dir auch wenn es nur ein kleines Stückchen ist....
Kleinglück ist auch Glück. Etwas Sonne ist mehr als gar keine Sonne... usw.
Sonne, Lust und Liebe findest Du in jeder Jahreszeit. Manchmal musst Du dazu gerade die Augen schließen und - einfach genießen, was jetzt ist! Und nicht anderen "Glücksbringern" hinterher jagen.
Mir helfen künstliche Sonne, leckere Tees und kleine Erfreulichkeiten im Alltag: z.B. eine kleine Stunde Stadtbummel von einem Lichter erfüllten Laden in den Nächsten, eine einfache leckere Mahlzeit, Smalltalk mit netten Leuten und auch mal zwei Stunden im herrlichen Ölwannenbad dösen oder meditieren bei Kerzenschein und herrlicher Stille! (Kein Telefon, kein Partner oder Kinder, die stören....)
Auch dem Partner zwischendurch mal wieder bestätigen, dass er/sie die liebste/der Liebste der Welt ist und sich dies genauso sagen lassen....
Lasst Euch etwas einfallen!! Was fehlt Dir jetzt am meisten? Hole es Dir auch wenn es nur ein kleines Stückchen ist....
Kleinglück ist auch Glück. Etwas Sonne ist mehr als gar keine Sonne... usw.
Sonne, Lust und Liebe findest Du in jeder Jahreszeit. Manchmal musst Du dazu gerade die Augen schließen und - einfach genießen, was jetzt ist! Und nicht anderen "Glücksbringern" hinterher jagen.
siena schreibt:
Ich habe verschiedene Tipps, die unter Garantie helfen:
Liebe Freunde besuchen
mit einem verspäteten Neujahrsgruß alte Freundschaften aktivieren oder alte Feindschaften begraben (aktiviert das Gehirn, weil man wieder ein bißchen ernsthaft nachdenken und sich erinnern muss)
Nüsse knabbern, vor allem Macadamias!
zeitig schlafen gehen, und bei Schlafstörungen sich eine heiße Tasse Schokolade genehmigen
früh aufstehen, Morgenzeitung lesen und dann gezielt nach Infos schauen: Wo gibt es einen interessanten Termin, eine Galerieausstellung, Kino oder Buchvorstellung
Für alle, denen keiner der Vorschläge gefällt: Schränke aufräumen, aber richtig gründlich!
Ich habe verschiedene Tipps, die unter Garantie helfen:


